00:00:01: Im Unternehmeralltag wird der Gewinn oft leichtfertig verhindert.
00:00:04: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Podcast.
00:00:07: Gewinn
00:00:07: ist kein Zufall, sondern das Ergebnis – das Ergebnis von vielen Faktoren!
00:00:11: Wenn du Gewinnplaner bist oder es werden
00:00:13: willst….
00:00:14: …oder es einfach nur satt hast dass der Gewinn nur zufällig entsteht dann bist Du hier genau richtig.
00:00:19: Dirk Schadow zeigt
00:00:20: Dir die Faktore auf wie Du mit weniger Umsatz mehr Gewinnerwirtschaften kannst und das mit weniger Stress.
00:00:26: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt
00:00:28: gekommen
00:00:28: Jetzt beginnt dein nächstes Level.
00:00:31: Bleib dran und lass uns gemeinsam den Weg zu deinem Erfolg gehen!
00:00:35: Herzlich Willkommen lieber Zuhörer, lieber Zuschauer zum Podcast.
00:00:39: Gewinn ist kein Zufall sondern das Ergebnis.
00:00:41: Und heute das Ergebnis von der richtigen Übergabe.
00:00:47: Heute geht es um das Thema Übergabe.
00:00:49: Wann ist überhaupt ein Unternehmen-Übergabe fake?
00:00:54: Da möchte ich eigentlich gar nicht mit so viel Theorie strahlen, sondern eigentlich mit der Praxis und dafür habe ich heute einen ganz speziellen Gast den Oliver, Oliver Oetrin.
00:01:05: Der kennt sich, möchte ich jetzt mal so sagen, kennt sich ganz gut aus.
00:01:09: ja also er hat nicht nur theoretisch das ganze erlebt, sondern auch wirklich praktisch selber erlebt.
00:01:14: aber bevor wir einfach mal in diese Tiefe einsteigen du bist ein, möchte die jetzt mal sagen hast doch einiges bewegt sehr, sehr ereignisreiche Vergangenheit und da freue ich mich jetzt schon darauf dass du uns ein bisschen davon erzählst.
00:01:32: Aber einfach stellst du dich einfach mal ganz gerne selber vor wer du eigentlich bist was Du machst und ja wo man Dich überall findet.
00:01:40: Gass mal danke für die Einladung.
00:01:42: oder schön dass Du zu mir gekommen bist hier und dass wir diese Aufnahme zusammen machen auch mit dem spannenden Thema natürlich dem Thema Nachfolge.
00:01:50: Ja, schauen wir mal zu mir rüber.
00:01:53: Also ich bin seit Jahrzehnten hier in diesem Unternehmen und habe dann auch den Meister gemacht zum damaligen Zeitpunkt.
00:02:00: Wir haben als Familie dieses Unternehmen vom Namensgeber übernommen und haben dann unsere Feststellung gemacht was alles so gut ist oder was auch weniger gut ist wo die Probleme auch liegen, wo die Engpässe dann entstehen was alles zu berücksichtigen ist.
00:02:22: Was man vielleicht sieht zum Beispiel in den Bilanzen aber was man eh mal noch nicht sieht in den bilanzen und da haben wir alles im Endeffekt von der Picke auf mitgemacht.
00:02:32: und wie euch kann heute sagen Wir haben wirklich mal alles mit gemacht beziehungsweise jetzt mittlerweile auch eine Position wo ich das ganze Wissen weitergebe Dann auch Von der Perspektive wirklich alles quasi gesehen erlebt, teilweise selber auch und darum geht es dann heute.
00:02:53: Bin Buchautor, bin Speaker, bin beratend unterwegs aber bin vor allen Dingen Unternehmer.
00:03:00: ich komme aus der Praxis Ich bin geschult worden in der Lebenspraxis des Unternehmertums Und genau diese Sachen sind die Sachen wo ich mich auch bewege.
00:03:11: und im Moment oder gerade der Fokus von mir liegt tatsächlich auf der Unternehensnachfolge Aber auch indirekt natürlich, weil Nachfolge bedeutet ja auch das Unternehmen grundsätzlich erst mal zukunftsfähig zu machen.
00:03:23: Aber auch unabhängig vom Unternehmer zu machen – das sind eigentlich die drei großen Überschriften, die da drüber stehen, die für mich total alle zusammen gehören.
00:03:31: und wenn man dann da nochmal ein Strich drunter macht ist man wieder bei Unternehmertum und im Grunde ist das auch das worum es bei mir geht.
00:03:38: Ja also wirklich sehr, sehr spannend!
00:03:40: Das heißt also uns erwartet heute Sehr viel Praxis auch.
00:03:45: Mir hast du gerade gesagt, die Schule des Lebens... Also das was dich das alles dann gelehrt hat sozusagen?
00:03:50: Ja definitiv!
00:03:51: Da waren ja gute Zeiten wie schlechte Zeiten dabei.
00:03:53: Das war wirklich die Schule, die man so erlebt hat.
00:03:55: Dann
00:03:57: möchte ich mich gleich mal darauf einsteigen.
00:03:58: also es sind auch sozusagen dass du heute sowohl als Dachdeckermeister diesen Betrieb führst ganz kurze Größenordnung wie viele Mitarbeiter hat dieses Unternehmen mittlerweile?
00:04:10: Wir haben mittlerweile so um die forty-fünf Mitarbeiter bei uns.
00:04:15: Ein Special gerade aktuell ist, wir haben gerade vier indische Auszubildende angefangen weil wir mit der Institution in Düsseldorf im LGH zusammen dieses Projekt erst mal gestartet haben ist ein sehr spannendes Projekt, aber auch ein forderndes Projekt.
00:04:33: Alleine von den Rahmenbedingungen her, aber natürlich auch von den Kulturen und in verschiedenen Herdengehensweisen.
00:04:39: Aber auch der Lebensstatus seit der jungen Menschen ist in Indien auch noch mal so ein bisschen anders.
00:04:43: Das muss ja zu sagen bei uns die Jungen Menschen, die jetzt hier sind haben studiert und wechseln quasi aus dem Studium jetzt ins Handwerk.
00:04:50: Es ist schon einen Unterschied natürlich, Wenn man auch so ein Unternehmen mal schaut, wir waren damals, dass wir übernommen haben.
00:05:00: Im Jahr two-tun neun waren wir zwölf Personen hier im Unternehmen und waren zwei tausend drei zehn vierzehn rum bei über hundert Mitarbeitenden hier.
00:05:11: Zwölf
00:05:12: zu überhundert?
00:05:13: Genau!
00:05:14: Und haben dann festgestellt das die Prozesse und die Rahmenbedingungen, die wir einfach vorher hatten, also von zwölf auf dann sukzessive über hundert dann einfach nicht mehr funktioniert haben natürlich.
00:05:31: Heute natürlich damals war es so da war aber noch so von der intrinsischen Motivation ausgegangen die relativ hoch war und von von Verantwortung die man auch so im normalen Leben ja auch zumindest mal spüren sollte.
00:05:47: Und da haben wir festgestellt dass diese Werte einfach schon nicht mehr so gegeben waren wie wir uns das erhofft haben dann natürlich auch unsere eigenen Aufgaben an der Stelle nicht gemacht haben zum Zeitpunkt.
00:05:59: Und diese Kombination daraus war dann natürlich nicht so gut für das Unternehmen, was aber dazu geführt hat dass ich mich damit extrem auseinander gesetzt habe und gerade dieses extreme auseinandersetzen natürlich dazu geführte, dass ich heute operativ im Unternehmen eigentlich keine Aufgabe mehr habe.
00:06:17: Ich sage immer relativ lapidar ich mache noch den Steuerberatern die Banken Da ist aber einiges an Wahrheit auch drin tatsächlich.
00:06:26: Am Ende ist es so, wenn dann mal Aufgabenstellungen kommen die halt komplexer sind und damit mal nicht Probleme oder Situationen, die nicht so vorhersehbar waren natürlich bin ich immer noch derjenige, der irgendwo das Unternehmen zusammenhält Aber habe trotzdem auf den verschiedenen Führungsebenen starke Mitarbeiter, die genau diese Aufgaben im operativen Tagesgeschäft übernehmen war auch für mich immer der Schwerpunkt, das zu entwickeln in der Art und Weise.
00:06:56: Weil ich davon ausgehe dass die Menschen die sich speziell auf gewisse Bereiche halt einfach konzentrieren besser sind als wenn man von oben herab in ein Führungsstrichen das ganze versucht irgendwie zu dirigieren.
00:07:09: Ich bin ja mein und es ist eine Sache die funktioniert im Drei bis fünf Mann Betrieb auch noch bis zu zehn.
00:07:16: Aber dann wird es einfach eine Frage der Entscheidung, entscheide ich mich dazu bleiben wo ich bin oder entwickle ich mich weiter?
00:07:22: und ja für uns war damals klar bei über hundert.
00:07:25: wir sind dann runtergegangen und da war aber dann klar ich muss eben halt einiges dann verbessern Ich muss einige Sachen nachholen Und das haben wir dann auch damals gemacht.
00:07:36: Okay also es klingt sehr sehr spannend auch so von der Entwicklung von der Erfahrung die damit sozusagen einher geht und auch das entsprechende Learning dann da draus.
00:07:46: Ja.
00:07:48: Möchte ich gleich später nochmal darauf eingehen, also du hast mir sehr viele Punkte gegeben wo ich denke okay wie viel Podcast können wir insgesamt daraus machen?
00:07:57: Allein schon nur das Thema mit den Auszubildenden was ist denn da auch für Möglichkeiten gibt die ihr nutzt wo auch dann gewisse Herausforderungen und im Alltag natürlich dann auch neue Probleme neue Herausforderungen auf einen zukommen Wenn man so etwas macht mit den Mitarbeitern und da gibt es natürlich dann auch spezielle Herausforderungen, gehe ich jetzt einfach mal davon aus.
00:08:17: Immer und jeden Tag?
00:08:18: Immer-und-jedentag genau!
00:08:19: So ist das ganze Leben auch.
00:08:22: Ich möchte jetzt ehrlich gesagt mehr noch von dir wissen.
00:08:25: Du hast im Prinzip ein Dachdeckermeister gemacht, du hast also auch draußen sozusagen gearbeitet war selber auf den Dächern Und hat sich um einen entschieden.
00:08:35: so ich möchte ganz gerne das Dach verlassen und möchte ins Unternehmen Allein so dieser Switch, der würde mich jetzt mal interessieren dass du gesagt hast okay ich traue mir das auch zu weil es ist ja auch ich sage jetzt meine gewisse Verantwortung die ich hier übernehme ob das jetzt zwölf Mitarbeiter sind oder hundert Mitarbeiter.
00:08:53: Es hängt natürlich Mitarbeiter damit daran und deren Familie für die man auf einmal deine Verantwortung hat.
00:09:00: was war da so dein Grund, dass du gesagt hast so ich möchte das ganz gerne machen.
00:09:05: Hattest du da irgendwo eine gewisse Vision oder was war dein Antrieb?
00:09:10: Also damals der Antrieb als wir das Unternehmen übernommen haben war eigentlich viel Arbeitsplätze zu schaffen einen großen Unternehmen zu entwickeln und es ging nicht darum ums Ego im Sinne von etwas Großes Besonderes zu haben sondern es ging wirklich darum viele Menschen zusammenzubringen in dem Unternehmen und gerade diese Verantwortung zu übernehmen für mit- und für die Menschen auch, deren Arbeitgeber zu sein.
00:09:36: Das war relativ naiv zum Zeitpunkt weil dann der Mensch einfach dazukommt und die verschiedenen Charaktere, die verschiedenen Einstellungen, man jeder Arbeitgebern merkt es ja heute auch.
00:09:48: Es ist sehr schwierig Menschen zu finden da ja annähernd in diese Qualität, in diese Quantität und diese Leistungsbereitschaft gehen.
00:09:59: Und dann habe ich noch nicht über Verantwortung gesprochen und Arbeitsmoral
00:10:03: usw.,
00:10:05: es ist schwierig diese Menschen zu finden.
00:10:07: wenn man davon mehrere an einer Stelle hat sollte man auf jeden Fall einen großen Zaun drum bauen und die Leute dabehalten.
00:10:14: Das ist schon ein gewisser Engpass.
00:10:16: Und wie gesagt damals war es so, dass ich gedacht habe okay mit vielen Menschen und so weiter und so vorne da raus ist ja auch dieses Wachstum dann entstanden.
00:10:24: Wir waren die Akquisekönige wir haben jeden Auftrag den wir haben wollten haben bekommen und das nicht nur über dem Preis sondern auch eben durch gewisse Rahmenbedingungen, gewisse Sachen die wir halt einfach auch mitgebracht haben.
00:10:37: Ja und wenn man dann heute zurück schaut sind natürlich viele Dinge da nicht so gelaufen, wie ich es mir damals so vorgestellt habe und deswegen bin ich auch heute vom Status her ganz anders unterwegs.
00:10:54: Wir haben ein funktionierendes System.
00:10:56: für mich muss dieses System sich nicht verändern also ich muss nicht wachsen wir müssen aber nicht klaren, aber wir können alles... wir sind in alle Richtungen variabel und flexibel Aber für meine Personen brauche ich das nicht mehr Weil dieser Versuch da entsprechend die Rahmenbedingungen so aufzubauen, ist nicht so geglückt wie ich mir das erhofft habe.
00:11:20: Und bin heute sehr froh, wie gesagt, dass ich eben mal an den entsprechenden Schlüsselstellen die Personen habe, die man braucht um so ein Unternehmen dann auch zu führen und weiterhin aufrechtzuhalten.
00:11:30: Das ist für mich okay!
00:11:34: Durch das Ganze, was dann so entstanden ist, ist ja Zeit entstanden.
00:11:37: Für mich ist ein Freiräume entstanden und ich habe da natürlich auch am Unternehmen gearbeitet... ...und die ganzen Phasen dann auch durchlaufen.
00:11:45: Und dann ist irgendwann so viel Zeit da gewesen, dass ich gedacht habe wie geht es jetzt weiter?
00:11:49: Was machst du sonst noch?
00:11:53: So sind dann auch die verschiedensten Projekte bei mir dann herunstanden weil auf einmal die Zeit da war, die Kreativität da war.
00:12:00: Natürlich kann ich mir jetzt, es gibt tolle Kollegen gerade im Dachdeckerhandwerk die Visionen haben zum Beispiel in zwei Stunden jeden Kunden deutschlandweit bedienen zu können.
00:12:09: So natürlich ist das eine Vision wo man sagt hey mega kann man eigentlich genauso machen und könnte man eigentlich in einer ähnlichen Art und Weise oder eine andere Vision weiterverfolgen.
00:12:18: Aber ich muss ganz ehrlich sagen, wir haben eine klare Kundenstruktur.
00:12:22: Wir haben ein klares Qualitätsniveau wo wir dran sind.
00:12:25: Wir wissen mittlerweile relativ schnell welche Menschen zu uns passen und welche nicht zu uns passen.
00:12:31: natürlich arbeiten auch Menschen hier die dann auch nicht so lange hier sind und die wird dann sagen hey das funktioniert einfach nicht weil wir reden über Qualität und auch über Quantität natürlich irgendwo muss ja auch Bades übereinkommen Und wenn beides nicht da ist, dann geht es relativ schnell und deswegen klar.
00:12:51: Also immer diese verschiedenen Aspekte da sind.
00:12:54: aber es ist halt nicht mehr so dass ich sage wir müssen jetzt hier dies das und jenes.
00:12:57: nein Wir haben ein vernünftiges System ja aufgebaut wir haben eine super Kundenstruktur wir haben fast ausschließlich wiederkehrende Kunden sind im Bereich Industrie und Gewerbe vor allen Dingen unterwegs am liebsten eine Sekunde, der unter unseren Dächern produziert und dann wissen wir nämlich a. Wir sorgen dafür dass diese Produktion funktioniert und unter unseren Dechern werden halt gruchwertige Sachen produzieren und gelagert.
00:13:26: das ist ja auch ein Motivationsfaktor der da sein darf und hier und da haben wir eine öffentliche Ausschreibung wo man daran teilnehmen und wo wir auch mal etwas machen wird unsere Unterdöchern gelernt usw.
00:13:41: Das sind dann auch so Faktoren Das sind ja so die schönen Geschichten, die man auch sehen darf.
00:13:45: Und dieses System funktioniert, dieses System läuft rund und für uns geht es eigentlich von der Tendenz sehr einig darum jetzt die Zukunft zu sichern, eigentlich in der Größenordnung zu bleiben, in der Qualität zu bleiben und deswegen das Thema auszubildende dann im Fokus mit einem anderen Blick über den Landesgrenzen hinaus.
00:14:06: Ich
00:14:07: finde dich sehr interessant!
00:14:10: Du bist gedanklich schon sehr weit?
00:14:12: mit dem was du tust, wo sich wahrscheinlich der eine oder andere wirklich wünscht.
00:14:17: Wie komme ich da hin?
00:14:18: Weil es sich sehr viele glaube ich... Nein!
00:14:21: Ich weiß das eigentlich auch von sehr vielen Unternehmen also Handwerksbetrieben die auch ich mit begleiten darf.
00:14:30: und wo ich auch immer wieder so sehe, das hört sich immer so toll an ja so am Unternehmen arbeiten als statt im Unternehmen und sich entbehrlich zu machen.
00:14:39: Das ist sozusagen der erste wichtige Schritt in diese Richtung, dass man sagt ja um es zukunftssicher zu machen oder zukunftsfähig zu machen, sich entbärlich zu machen heißt da nichts anderes wie das Risiko was wenn alles an einer Person hängt um das einfach dann sozusagen zu minimieren.
00:14:59: Wenn alles an eine Person hinkt und wenn auf einmal etwas passiert, hat das Unternehmen auf einmal ein Problem.
00:15:06: Nicht nur das Unternehmen, sondern natürlich dann auch die Kunden oder auch ich sage jetzt mal die Mitarbeiter.
00:15:10: Das hängt da immer so viel damit dran und es sind sehr viele... Ich glaube den sprichst du gerade aus dem Herzen.
00:15:17: Ja, das ist ja ganz gut und schön.
00:15:19: Klar logisch am Unternehmen arbeiten wenn ich mal Zeit dazu habe.
00:15:22: Wann finde ich denn diese Zeit?
00:15:24: Oder Du sprichest... Du hast mehrmals dieses Wort genannt System schaffen.
00:15:32: Ich sag jetzt mal in der Vergangenheit Fehler gemacht, so hast du es gerade auch gesagt.
00:15:35: Also deswegen steht hier auch Fehlsnett, möchte ich später nochmal nach dem Dorf eingehen.
00:15:39: Du hast Fehler gemacht und raus gelernt.
00:15:42: wie bist du das Ganze dann angegangen?
00:15:44: Weil ich denke einfach mal hundert Mann Betrieb die wollten alle irgendwie auch laufen gehalten werden.
00:15:50: Das heißt ich muss sehr viel wenn du sagst okay ihr habt sehr viel akquiriert.
00:15:54: Das hat alles Zeit gebraucht!
00:15:56: Wie hast du das damals diesen Spagat hinbekommen dass man sagt ok was können jetzt gerade diese Zuhörer?
00:16:03: bzw.
00:16:03: zu sehr... Wie können die das umsetzen?
00:16:07: Was hast du anders gemacht, was hast du...?
00:16:10: Ich denke man ist wahrscheinlich auch ein schmerzhafter Weg weiß ich nicht aber das wirst Du uns gleich mal aufschlüsseln.
00:16:14: ja wie sah es denn aus?
00:16:18: Naja also als erstes kommt dir diese Situation dass man merkt dass irgendwas nicht funktioniert, dass nichts rundläuft oder dass Liquidität nicht da ist oder oder?
00:16:27: oder sind ja irgendwelche Punkte die dann irgendwo dazu führen, dass man auf jeden Fall einen Augenmerk darauf bekommt.
00:16:33: Dass Qualität nicht stimmt oder die Baustellenzeiten nicht da sind, das Geld nicht so läuft und so weiter und so voll.
00:16:38: Oder auf einmal dann irgendwo Kunden sich beschweren oder auch Lieferanten sich beschwören und irgendwo Zahlungen nicht gelassen werden.
00:16:46: Also sind ja so die verschiedenen Faktoren, die in einem Unternehmenszyklus immer wieder auftauchen.
00:16:50: Und dann muss man natürlich schauen, dass aus dieser Feuerwehrrolle – so nennen wir es mal – Nennen wir es Architektenrolle kommt.
00:16:59: Also, dass man in diese Planungsebene reinkommt.
00:17:03: und was bedeutet das?
00:17:05: Das bedeutet, dass ich im Grunde neben dem, was ich sowieso schon tue erstmal analysieren muss, was sind denn überhaupt die wichtigsten Aufgaben, die ich mache?
00:17:16: Dann gibt's dann die Sachen, die so eine Priorität A haben okay, die bleiben bei mir.
00:17:20: oder dann gibt es eine Priorität B C Und bei C kann ich dann sagen hey Wie zehn Sachen kann vielleicht auch jemand anders übernehmen.
00:17:30: und so fange ich an mir auf meinem Terminkalender schon mal ein bisschen Zeit zu machen heißt also die sachen Die wirklich jemand anderes machen kann, die ich mir aber immer selber wieder hin zu mir ziehe weil Ich meine ich müsste das tun.
00:17:41: Aber wenn ich an dem punkt bin und will was verändern sind genau dass denn die zeiten nicht mehr frei machen kann diese zee arbeiten zu schauen.
00:17:47: Wo kann ich die gerade hingeben um dann hinzugehen uns sagen hey?
00:17:51: Jetzt gucke ich mir einfach mal das an, was nicht funktioniert.
00:17:54: Warum funktionieren jetzt nicht?
00:17:56: Und aus der Perspektive haben wir unsere Rechnung nicht bezahlt, sondern aus der Perpektive war es passiert auf dem Weg von der eingehenden Rechnungen hin bis zum Bezahlwesen.
00:18:09: und an welcher Stelle funktioniert etwas permanent nicht.
00:18:15: Es ist ein gutes Beispiel, wenn ich das mal ranziehe... Irgendwann immer so böse Anrufe bekommen von den Lieferanten, die sagen auf dem Motto was soll das?
00:18:24: und keine Ahnung.
00:18:25: Dann haben wir gesagt wie bei Rotmatt willst du ihn?
00:18:28: Und jetzt kann man sich hier vorstellen, wenn wir so eine Struktur hatte über zehn- zwölf Mitarbeitende.
00:18:33: Dann ist so ein Prozess ganz leicht und dann sitzt ihr irgendwo im kaufwendigsten Bereich, irgendwo vielleicht noch im technischen Bereich.
00:18:39: Wenn man nicht gerade selber macht in Personalunion
00:18:41: usw.,
00:18:42: aber wenn die ersten Leute den Büro mitersitzen, dann geht man mit dem Original hin, guckt drüber, Ost grad runter, du guckst auch noch mal drunter ob alles technisch einmal frei ist?
00:18:51: Du kauf mir nicht!
00:18:52: Und da geht man damit belegen die Buchhalte und dann macht man Überweisung.
00:18:55: Das funktioniert der Prozess So.
00:18:57: jetzt wächst aber so ein Unternehmen oder ein Unternehmen verändert sich, andere Menschen kommen dazu.
00:19:01: Oder es wird größer wie gesagt und dann läuft der Prozess nicht mehr einfach.
00:19:05: Dann muss man kann vielleicht nicht mehr das Originaldokument durch den Betrieb schicken weil dieses Originald Dokument irgendwo in einem Papierhaufen zum Beispiel liegen bleibt Und dann passieren blöde Dinge wie im Papier.
00:19:17: Haufen war eigentlich so einen, weiß ich nicht, so eine Notizablage Haufen und dann weg damit und auf einmal ist die Rechnung da nicht mehr.
00:19:26: Sondern fragt man sich dann, warum kommen die bösen Anrufe und bösen E-Mails oder Androhungen?
00:19:30: Und keine Ahnung was.
00:19:31: Weil genau solche Sachen halt einfach passieren.
00:19:34: Das heißt also in dem Moment wo sich die Personen verändern Abläufe verändern weil andere Personen da sind bei mehr Personen eingebunden sind.
00:19:42: Weil vielleicht auch andere Lieferanten dazukommen weil man eben halt ein bisschen diversifiziert usw.
00:19:49: Dann muss man anfangen auch den Prozess genau im Blick zu haben ... was passiert zum Beispiel, wie gesagt der Papierhofen in der Alpbekannte.
00:19:56: Dann geht man hin okay jetzt mache ich eine Kopie von dem Beleg dann schicke ich den Kopiedurchstimmbetrieb.
00:20:03: Aber selbst die bleibt ja auch liegen.
00:20:04: aber ich habe schon mal eine Buchart und die Information da ist auf jeden Fall bei der Rechnung liegend geprüft.
00:20:08: Sondern so fängt man ja dann an sich daran zu.
00:20:10: Und dann macht man weiter, man merkt auf einmal ok... Jetzt sind wir irgendwo in den Fünfzig, Sechzig Leute.
00:20:15: Wir haben einen technischen Mitarbeiter und einen kaufmännischen Mitarbeiter.
00:20:18: Und wir haben noch die Buchhaltung.
00:20:19: Die drei Stationen gibt es dann.
00:20:20: Und irgendwo kommt ja die Post auch noch rein so.
00:20:22: Das heißt also jetzt geht die Kopie nicht nur von der Buchhaltung.
00:20:25: Also das Originale zur Buchhaltungen.
00:20:27: Und die Buchhaltung gibt dann die Kopien dann nicht nur an eine Stelle damit's dann rundläuft, sondern direkt an beide parallel, damit sie dann wieder zusammen zurückkommt irgendwann.
00:20:36: So und so entwickelt sich dann ein Prozess.
00:20:38: Und man stellt fest Es bringt alles nix, weil irgendwo bei einem von den beiden bleibt immer irgendwas liegen.
00:20:43: Kommt zu spät oder sonst irgendwas so.
00:20:45: und dann muss man überlegen okay können wir dem Prozess in der Struktur oder in der Sache noch verbessern ja oder nein?
00:20:51: Und wenn wir ihn nicht mehr verbessern können, dann können wir drüber nachdenken ob wir Hilfsmittel dazu nehmen.
00:20:55: Hilfmittel wäre dann in diesem Fall oder wie haben es gelöst?
00:20:58: zumindest mal mit dem Dokumentenmanagement-System und einem Workflow-Manager dahinter.
00:21:02: Und der Prozess ist ganz klar, das heißt bei uns ist heute so auf einer E-Madresse kommen die Rechnungen rein.
00:21:08: Die Sachen werden direkt komplett digital verarbeitet sind direkt alle hinterlegt.
00:21:12: dann geht es den Prozess erstmal zur ich weiß gar nicht kaufmännischen oder technische Freigabe also wahrscheinlich technisch also erstmals Material da Qualitätenordnung usw.
00:21:21: Dann kommt die Kaufmännische Prüfung Quantität zahlen und so weiter und sofort.
00:21:25: Und dann geht es dann unter Umstellen nochmal zu dem Abteilungsleiter, je nachdem wenn eine Rösterwöchnung ist.
00:21:30: da kann ich ja alles schön einstellen.
00:21:32: Dann geht's zur Buchhaltung und wird die Zahlung ausgelöst.
00:21:35: Den Prozess hat nur diese Klicks in Ordnung Jahr oder Nein.
00:21:40: Die waren manuell.
00:21:41: ansonsten ist der komplette Prozess automatisch abgebildet.
00:21:44: Und was passiert jetzt?
00:21:45: Ja, es kann schon mal sein dass unter dem digitalen Papierhaufen liegen bleibt aber dann kommt die Warnung.
00:21:50: Du hast noch einen Tag Zeit, du hast noch zehn Stunden Zeit, ne?
00:21:54: Du hast jetzt nur drei Stunden Zeit ansonsten gibt die nächste Eskalation los und so kann man natürlich...so muss man in Prozesse rangehen.
00:22:02: Da heißt also sich genau anschauen wo ist das Problem, wo sind die Engpässe immer?
00:22:08: In unserem Fall war's der Papierhofen oder dass das Papier weggekommen ist Und da so hat jeder Prozess seine Tücke und die kann im Alltag natürlich auch ganz woanders sein, aber gerade diese Papier auf dem Thematik kennt ja jeder.
00:22:21: Deswegen ist es ein gutes Beispiel.
00:22:24: Wenn man jetzt glaubt das viel zu viel auffand oder dann ist der total bescheuert
00:22:28: usw.,
00:22:29: dann habe ich einen ganz einfachen Tipp.
00:22:31: Nimmt euch eure Kolleginnen und Kollegen und besprecht einfach mal die ersten fünf Schritte vom Kaffee machen!
00:22:37: Und da wird man feststellen, dass alleine in den ersten fünf Schritten von einem Kaffee machen die Menschen schon die Sachen aus verschiedenen Ebenen und Perspektiven sehen.
00:22:45: Das heißt also wir werden – obwohl es dieselbe Maschine ist, obwohl es der selbe Raum ist, obwohl's der selben Weg hin ist zur Kaffeemaschine – werden wir feststellen das der Prozess ganz anders wahrgenommen wird.
00:22:56: Und deswegen ist es auch so wichtig von Anfang an auch ein Team einzubinden wenn wir einen Team haben.
00:23:00: Heißt also ja wir brauchen die extra Meile?
00:23:04: Wir brauchen zusätzlichen Einsatz von verschiedenen Leuten und wir haben es tatsächlich in der Praxis damals umgesetzt, von damals siebzehn Uhr bis zwanzig Uhr oft.
00:23:16: Wo wir mal hingegangen sind und da haben erstmal unsere wichtigsten Prozesse aufgestellt.
00:23:22: Und so würde ich auch jeden Muraten vorzugehen wirklich genau anzuschauen alle Prozisse aufzuschreiben die man hat und dann zu sagen auch wieder priorisieren abc und dann sozusagen ok A jetzt mit Nummer eins fangen wir an Und den auch zu bearbeiten und nichts anderes.
00:23:36: Ja, es hat keiner gesagt dass das einfach ist beziehungsweise dass es keine Zeit kostet.
00:23:42: man muss oft mal sehr viel reinstecken bis man sozusagen dann aber dieses Ergebnis dann wenn man es dann hat auch ein schönes Ergebnis dann ist das definitiv.
00:23:52: Wenn ich noch ganz kurz etwas hinzufügen darf was Ich auch schon erlebt habe also geradezu diese Bekannten Stapel ja die Bekannte Zettelwirtschaft Da hat mal ein Unternehmer gesagt, er hat sich mal optimiert indem er praktisch Posts genommen hat.
00:24:08: Dass die nicht mehr weggeflogen sind wenn das Fenster aufgegangen ist.
00:24:12: Das war eben seine Optimierung damals.
00:24:14: aber worauf ich daraus raus bin es jetzt auch dann sehr viele Themen wie KI-Themen wie Digitalisierung.
00:24:23: Das ist schon lange ein Thema und auch da ist meine Erfahrung, du hast es gerade von Dokumentenmanagement gesprochen.
00:24:33: Man muss sich, so wichtig ich jetzt auch gerade verstanden, man muss sich Gedanken darüber machen.
00:24:38: Wie sind die Prozesse?
00:24:41: Ja das ist auch den bitte den Fehler niemals machen, den ich auch schon gesehen habe.
00:24:47: So ich nach meinem ganz plattes Beispiel vor einem Unternehmen, die ich auch begleitet habe, ich hab jetzt mal hier so iPad für alle angeschafft.
00:24:54: ja Wenn es ich sage jetzt mal der Prozess mit dem Papier nicht funktioniert dann funktioniert's auch mit dem iPad nicht.
00:25:03: Das heißt also ich muss mir erstmal davor Gedanken machen, dass diese Stapel wegkommen und das wenn es dann funktioniert kann ich dann übertragen auf das Thema hier mit Digitalisierung.
00:25:12: Weil sonst ist das Problem nicht mehr sichtbar.
00:25:16: Es ist in dieser Blackbox aber es ist immer noch da.
00:25:18: Frau
00:25:20: Kommerich also zuerst tatsächlich erst analog alles sauber haben und dann geht's dann tatsächlich ans Tippen weil die vorbereitenen Sachen nicht gemacht haben, können wir nicht digitalisieren?
00:25:33: Wir können nicht automatisieren.
00:25:34: Wir können vor allem keine KI einbinden denn... Also ein schlechtes Ergebnis oder ein falsches Ergebnis bleibt wenn der Prozess vorher nicht sauber ist, bleibt auch weiterhin schlecht und falsch.
00:25:45: Und dann irgendwann kann man es nicht mehr richtig kontrollieren.
00:25:48: Ja, genau.
00:25:49: Irgendwann schaltet der Kopf aus und man ist alles richtig.
00:25:52: Man muss ja richtig sein, macht den NKI... Genau das ist ja das was nicht passieren darf.
00:25:57: Also wir müssen unsere Hausaufgaben schon machen und es tut weh, es kostet Zeit, es costet extra Runden aber irgendwann wird's Automatismus.
00:26:06: und wenn alle verstanden haben dass jetzt nicht nur so ein Strohfeuer sondern wir meinen das jetzt ernst Wir wollen das wirklich verbessern das Ganze, egal welchen Prozess oder alle Prozesse am Ende.
00:26:19: Wenn alle verstanden haben wir kommen in so eine echte Kultur der Verbesserung dann wird es richtig gut und dafür ist jetzt gerade kurz die Brücke zur Felsneidau bauen.
00:26:32: da ist das Thema Fehlerkultur auch total wichtig im Unternehmen.
00:26:35: Das heißt also, in dem Moment wenn ich an den Prozessen arbeite muss ich auch bereit sein um Unternehmen über Fehler zu sprechen.
00:26:42: Wenn ich aber eine Vertuschungskultur habe weil wenn jemand einen Fehler macht dann immer am Finger mit ihm gezeigt wird und aber auch geschimpft wird und getan wird und so nach dem Motto wie doof muss man sein?
00:26:55: usw.,
00:26:55: dann werden die Menschen nicht Fehler über Strukturen und Prozesse, die nicht funktionieren dann werden sie nicht darüber sprechen.
00:27:04: Sie werden nur das Ganze vertuschen Und dann kann man keine Prozeste verbessern.
00:27:09: also heißt also man fangen noch ein bisschen vorher an sogar Also neben dem Papier eliminieren oder den Weg dahin zum eliminieren müssen wir auch in dem Unternehmen tatsächlich für ein gutes Klimasorgen gerade was das Thema Fehler angeht weil wir Wenn wir natürlich einen Betrieb haben, sagen wir mal so bis zehn Personen okay dann hat man es sehr gut im Griff aber ab der Größenordnung danach geht's los.
00:27:34: Dann wird einfach schwierig jeden einzelnen Prozess oder jeden einzelne Schritt der in einem Prozess stattgefunden hat an den verschiedenen Tagen vorher überhaupt noch analysieren zu können oder nachvollziehen zu können.
00:27:44: das heißt ich brauche die Menschen die genau dem Punkt sehr loyal sind und mitmachen und dann ja bereit sind auch dann mitzuarbeiten.
00:27:53: daran.
00:27:57: Schöne Brücke, also das eine ist sozusagen die Struktur dafür zu schaffen.
00:28:01: Das sind jetzt mal so die harten Fakten.
00:28:05: für mich ist an der Stelle immer noch ganz ganz wichtig.
00:28:10: Also ich habe schon Unternehmen kennengelernt.
00:28:12: gesagt dann ich würde gerne loslassen aber ich hab keine Leute dazu So nach dem Motto ja Ich würde die Verantwortung abgeben aber da hat doch keiner von den Bock dazu Es möchte auch keiner von denen die Verantwortung dafür übernehmen Ja?
00:28:23: Ich bin immer noch der Chef und ich trage die ganze Verantwortung Und ich denke, hier steckt mit die größte Hürde.
00:28:34: Eine Hürd, so sehe ich das jetzt zumindest.
00:28:36: Vielleicht kannst du mir das Gegenteil beweisen?
00:28:37: Okay!
00:28:39: Also die Hürdel... Ich sage es mal auf der einen Seite, ich nehme Zeit in die Hand.
00:28:45: Man schaut dass man andere Prozesse hinbekommt, die Abläufe verbessert und das ist das eine zeitliche Aufwand viel Aufwand gar kein Thema aber die richtigen Leute so zu gewinnen.
00:28:58: und auch dann ich sage jetzt mal, ich kann mich rausziehen.
00:29:00: Ich möchte mich ganz gerne rausziehen aber was bringt das Ganze?
00:29:02: Wenn ich keine Menschen dafür habe nicht gewinnen kann für die sozusagen... Du kannst dich ja nur rausziehen wenn auf der anderen Seite jemand hast okay jetzt für deine C beziehungsweise für deine B-Aufgaben sodass du irgendwann mal wirklich nur noch sagen kannst also ich spreche jetzt einmal im Jahr mit dem Steuerberater nochmal mit der Bank Wie komme ich da hin?
00:29:24: Also sprich, ich muss ja irgendwelche Instanzen dafür schaffen.
00:29:27: Ich brauche die Menschen dann dazu.
00:29:29: und dieser Entwicklungsschritt vielleicht kannst du mir damals dein Geheimnis dazu verraten wie hast Du das hinbekommen?
00:29:36: weil ich denke mal natürlich ist der erste Schritt hier oben im Kopf Das ist der wichtigste Schritt den glaube ich viele unterschätzen Ja die sagen ja gleich
00:29:47: nicht so größte Hürde.
00:29:49: Ich möchte mich ganz gerne zurückziehen, ich möchte mich rausziehen.
00:29:51: Ich möchte eine Verantwortung abgeben.
00:29:54: Aber dann so nach der Motto waschen wir mich aber mach' mich bitte nicht nass dabei!
00:29:58: Ist natürlich schon schwierig klar... ...aber trotzdem wie hast du diesen Switch?
00:30:02: Weil das halte ich für die größte Herausforderung... ...die richtigen Mitarbeiter Art zu gewinnen und dann entsprechend zu formen und zu halten.
00:30:12: Ich würde einen Schritt vorher noch anfangen.
00:30:16: Also klar, die Mitarbeiter sind nachher elementar wichtig.
00:30:18: aber machen wir den Schritt vorhin noch.
00:30:20: und du hast es eigentlich im Grunde eben schon gesagt Es fing bei einem selber an Und zwar ist es gibt so ein schönen Spruch Machen ist wie wollen nur krasser und da steckt ganz viel Wahrheit drin.
00:30:31: Ja also wenn ich immer nur darüber spreche warum's nicht funktioniert würde ich gerne wollen Aber ich mache nicht und das ist der Punkt.
00:30:38: also ich muss schon bereit sein und mir selber zu arbeiten weil wenn ich selber nicht bereit bin Genau hinzuschauen Dann kann ich nicht von irgendwem anders erwarten, dass er dann irgendwie in diese Rolle reingeht.
00:30:49: Das heißt egal was sich da veranlasst, egal was ich da tue, egal welche schönen Gedanken ich mir mache bringt alles nichts wenn ich nicht bei mir selber starte und ich sage hey und ich kümme Ich mache jetzt für mich erstmal mit mir selbst einen Entwicklungsprozess durch Verstehe mal was alles so zu tun ist eigentlich auf meiner Ebene.
00:31:11: Wenn ich das verstanden habe, gehe ich Schritt für Schritt in die Umsetzung.
00:31:14: Das ist eigentlich der Anfang und das ist auch das Geheimnis bei sich selber anzufangen.
00:31:18: Und natürlich hört es sich alles super an was ich hier so erzähle.
00:31:23: Mir war völlig klar für mich vor zehn, fünfzehn Jahren war es genauso wenn man sagt ja klar kannst du schön erzählen!
00:31:29: Aber es ist so... Der erste Schritt muss gemacht werden weil ich kann wie kein hundert Meter Lauf oder keinen Marathon laufen wenn nicht den ersten Schritt mache.
00:31:38: Und genau deswegen ist das der Anfang.
00:31:43: Es hört sich unmöglich an, es hört sich nach keine Ahnung was an.
00:31:48: Am Ende ist das so in dem Moment wo ich nach außen gehe und eine gewisse Ausstrahlung habe und sage, dass die Zukunft genauso wird sich entwickeln.
00:31:55: und genau weil ich weiß, dass sie so entwickeln wird kommt's auch so.
00:32:00: Ich hab damals meine zwei Prokuristen jetzt einfach hier Mal als Beispiel, der eine Prokurist hat mit mir quasi kurz nach mir angefangen vor siebzehn Jahren und war als Helfer hier gestartet.
00:32:15: So ich muss aber auch bereit sein zu erkennen A gibt es Potenziale die bisher noch nicht in irgendeiner Form zum Tragen gekommen sind Und B muss sich auch bereit seien zu sagen Ich fördere dann mal jemanden Fördern und fordern Ja so und genau so habe ich es in dem Fall.
00:32:32: Ich darf nicht nur von mir reden, da ist auch noch eine andere Person die natürlich genau diese Entwicklung machen möchte.
00:32:38: Da gehört ja auch eine große intrinsische Motivation und auch bei der Person dazu.
00:32:44: Auch das Thema Verantwortung ist ein großer Begriff, der dann auf jeden Fall eine Riesenrolle spielt.
00:32:48: Aber ich muss erst mal selber derjenige sein, der erstmal so ein bisschen den Weg ebnet.
00:32:53: Auch da wieder muss ich an mir arbeiten weil jetzt auf einmal für jemanden ... in der Landebahn- oder Startbahn bauen im Endeffekt.
00:33:01: Und auch da fing es wieder erst mal bei mir an, weil wenn ich nicht bereit bin zu hinzugucken... und ich bereit bin so sehen wie man auch zu vertrauen und Zugeständnisse usw.
00:33:11: zu machen dann kann ich auch nicht erwarten, dass er abhebt und auch da wieder bei mir.
00:33:16: Das heißt also da in dem Beispiel ist das so gewesen.
00:33:18: Er hat vor siebzehn Jahren mich als Selfie angefangen.
00:33:21: Dann habe ich irgendwann angemeldet, sondern ... zur gesellen Prüfung, und das ist dann so abgelaufen.
00:33:26: Und ich gesagt habe mal kommen wir bitte am Freitag rein... ... zum Zeitpunkt hatte ich den auf einer Baustelle in Frankfurt eingesetzt,... ... auch sehr bewusst zu dem Zeitpunkt weil ich wusste ja schon, dass ich ihn anmelden werde... ... also wollte einfach wissen wie geht er mit der Stresssituation um?
00:33:40: Am Ende war es so gewesen, dass er dann reinkam, da habe ich dann gesagt... ... du hast, ich hab dich zur Prüfungen gemeldet nur Bescheid weiß die sind zwei Monate.
00:33:52: Da war er nicht erfreut, natürlich.
00:33:54: Also er war als Erfreuter, die es gemacht haben und dann hat er den Zeitkorridor gewusst und er war nicht erfrieden.
00:33:59: Aber für mich waren das ganz klar oder war das ganz klare?
00:34:04: Ich möchte sehen ob er da Bock zu hat ja oder nein.
00:34:08: Und am Ende ist so gewesen.
00:34:09: heute ist er technischer Leiter und Prokurist Und wir sprechen auch schon über weitere Entwicklungsmöglichkeiten.
00:34:17: Das ist schon so, dass das möglich ist.
00:34:21: und auf der anderen Seite jetzt erzähle ich aber auch das Parallelbeispiel.
00:34:23: Ich habe damals mit zwei Leuten gesprochen in einem Gespräch.
00:34:27: Ich hab mir beide an den Tisch geholt und das war jetzt einmal eher von dem wir gerade gesprochen haben und noch damals ein Kollege.
00:34:33: da habe ich genauso viel Potenzial drin gesehen.
00:34:35: nur da habe Da war dann auf einmal das Thema, dann will ich dies.
00:34:42: Dann will ich das und ich bin jetzt noch mal eine Runde um den Block gelaufen deswegen habe ich noch mehr verdient usw.
00:34:47: Und bei dem anderen war es halt so was geht gib mir und da war weil du sagst Ich soll deswegen habe nichts bekommen Ja, und die Person hat uns dann auch relativ schnell danach verlassen als irgendwelche Gehaltsforderungen im Raum standen, die ich einfach nicht bedienen wollte.
00:35:11: Weil einfach die Entwicklung zu dem Zeitpunkt auch noch nicht entsprechend war.
00:35:15: Also ich kann ja, das ist ja das Problem.
00:35:17: also wo ihr jetzt wieder sagen wird Ja da hast du Glück gehabt.
00:35:19: Ich habe aber auch die andere Situation erlebt und trotzdem muss ich weiterhin offen bleiben.
00:35:24: Mein Bauleiter ist auch aus dem Team gewachsen.
00:35:27: Das ist auch nicht so dass er hier hingekommen ist und der war fertig.
00:35:29: Da haben wir zusammen entwickelt.
00:35:31: hat er mich gefragt soll ich einen Meister machen?
00:35:32: hab ich gesagt für mich brauchst du kein Titel?
00:35:34: Ich sage, für mich zählt Leistung.
00:35:36: Wenn du die Leistungen bringst, kannst du von mir aus verdienen was du dann auch.
00:35:41: zu dem keine Ahnung, weil jetzt wird es bis jetzt nur noch hoch aber das ist eben halt im Verhältnis steht.
00:35:46: Für mich passt das so und da sind so Sachen wo wir einfach umdenken müssen.
00:35:50: ja der andere Prokurist bei mir im Unternehmen, der Abteilungsleiter auf dem kaufmännischen Bereich.
00:35:55: Da ist halt auch einfach so... Der ist natürlich auf einer anderen Ebene irgendwo schon ins Unternehmen gekommen weil da auch einen akademischen Abschluss einfach mitgebracht hat und dann war natürlich eine andere Grundvoraussetzung.
00:36:06: aber es war nicht abzusehen dass er eben als ein breites Feld dann noch abdeckt nachher also er ist als Einkaufsleiter gekommen und jetzt eben auch Kaufmännischer Leiter für das gesamte Unternehmen ... und auch Prokurist, da sind doch die beiden mit denen ich gerade spreche wie die weiteren Perspektiven sind.
00:36:22: Also es ist schon so dass man natürlich eine gewisse Abhängigkeit hat einfach von den Menschen... ...die ins Unternehmen kommen beziehungsweise die da sind, die zu sehen, zu analysieren,... ...zu verstehen und zu gucken.
00:36:37: wie kann man da eventuell zusammen wachsen?
00:36:40: Wie kann man fördern?
00:36:42: Und auch dazu, auf dieser kaufmännischen Position waren vorher auch schon zwei oder drei andere.
00:36:49: Also dann hat es aus verschiedenen Gründen und Lebensereignissen aber auch einfach nicht gepasst hat, da haben wir uns dann da verändert jeweils... ...und irgendwann ist die richtige Person gekommen!
00:36:58: Aber das hat natürlich nur im gewissen Rahmen funktioniert weil ich schon im Gespräch, als wir uns da im ersten Mal getroffen haben gesagt habe, da ist der Weg so und du kannst dabei sein wenn du möchtest Kostet Zeit, kostet Energie und das kosten extra Runde.
00:37:14: Und das kann sowohl aus dem Betrieb heraus sein aber eben auch von externen.
00:37:18: Das ist natürlich nicht so dass jeder Mitarbeiter so ist vielleicht auch nicht jeder dritte Mitarbeiter.
00:37:26: Aber wenn dann mal jemand dabei ist auf der Ebene, dann muss man natürlich zuschlagen und die Leute direkt so integrieren, dass sie auch diese besondere Rolle haben.
00:37:37: Und so kommt man langsam Schritt für Schritt in diese Ebene rein, das es sich verändert.
00:37:44: Also anfangen bei sich selber, dann die Leute um sich herumbringen, die nicht nur ihre Arbeit machen sondern einfach mehr Lust haben etwas zu bewegen.
00:37:55: und so erweitert man dann immer den Kreisen, so verbessert sich da noch alles.
00:37:59: Und trotzdem haben wir auch jeden Tag unsere Aufgaben, jeden Tag die Probleme, die wir lösen müssen... Also es hört sich alles immer so schön an aber das heißt ja nicht, dass danach alles von alleine läuft.
00:38:13: Es sind nur Schritte, die gemacht worden sind, es sind Entwicklungen, die macht worden sind.
00:38:17: Ich hatte zum Beispiel am Anfang um das abschließend dazu zu ergänzen als ich gesagt habe werden diese Unternehmen in diese Richtung entwickeln.
00:38:24: Da konnte hier in dem Unternehmen keiner was damit anfangen.
00:38:28: Also, hier war die Denkweise ein selbständiger, der einen Handwerksbetrieb hat.
00:38:36: Der hat ganz einfach nach Schema F so wie das immer schon gewesen ist, haben wir immer schon so gemacht und hat dazu arbeiten oder sich da zu sein oder sich zu bewegen.
00:38:46: Und dann kam ich auf einmal mit anderen Ansätzen, mit anderen Ideen.
00:38:50: Erstmal mit einem großen Unternehmen zu formen.
00:38:55: Dann haben wir der Ansatz okay, wir bauen jetzt Strukturen und Prozesse.
00:38:59: Das war eigentlich immer so.
00:39:00: was willst du von uns?
00:39:01: Was soll das?
00:39:03: Da muss man drüber stehen!
00:39:06: So werden Unternehmen entwickelt und gebaut.
00:39:09: Wir im Handwerk sind oft da noch sehr... Ach, nicht und nicht naiv.
00:39:15: Das ist schon okay!
00:39:16: Weil wenn ich eine kleine Einheit habe, hab' ich das Boot im Griff.
00:39:19: Dann bin ich der Prozess als Inhaber.
00:39:21: Aber dann kommt natürlich dieses Thema... Was passiert denn, wenn du ausfällst?
00:39:25: Stell dir vor, du bist im Urlaub, du bis zwei, drei Wochen hast du mal deinen Urlaub.
00:39:28: Du hast eh einen Tag am Telefon gehangen weil du ja die Kunden um parallel die Baustellen erklären musstest.
00:39:35: Und jetzt passiert ja am vorletzten Tag noch irgendwas, dass du im Krankenhaus nix sind, wo du auch nicht mehr telefonieren kannst.
00:39:40: Jetzt bist du schon drei Wochen weg.
00:39:41: Jetzt bist du auf einmal noch mal im Krankenhaus für X Wochen.
00:39:44: Was ist da mit deiner Bode?
00:39:46: Was tust du deiner Familie an, wenn du ausfällst?
00:39:49: Was tuest du den Leuten an die bei dir arbeiten in dem Umfeld natürlich auch?
00:39:53: Das ist ja nicht nur so dass man mit den Menschen, mit denen man direkt zu tun hat.
00:39:56: Es gehört für mich wie du sagst Familie dazu.
00:39:59: Gehören aber auch die Lieferanten.
00:40:00: Struktur dazu gehören die Kunden Strukturen dazu.
00:40:03: es sind ganz viele.
00:40:03: dann kommt eine Bank auf einmal um die Eekon und sagt Hammer was bau ich los?
00:40:07: Konto entwickelt sich gerade sehr schlecht irgendwie Und so weiter und sofort.
00:40:12: Also die Verantwortung ist größer als jeden Tag zu leisten, die Verantwortung muss nachhaltig sein.
00:40:19: Ich glaube so kann man es gut auf den Punkt bringen.
00:40:21: Ja ja weil wenn's das nicht ist irgendwann man brennt man aus schon ziemlich weitläufe.
00:40:28: so das Thema Burnout aber muss ich leider sagen in dieser Stelle also ich knapp davor bis auch schon überschritten kenne ich jetzt drei Unternehmer, die das bandisch durchlaufen haben oder auch derzeit momentan echt ihre Probleme damit haben.
00:40:47: Das darf man nicht unterschätzen wenn es dann so viel auf einen einprasselt dass man einfach den Überblick verliert.
00:40:54: und für mich ist immer so das wichtigste und was du uns auch gesagt hast ich nehme das einfach mal mit wiederholtest nochmal ganz kurz mit meinen Worten wie kann ich eine Mannschaft führen?
00:41:05: indem ich ihr ganz klar sage, ob sie das versteht oder nicht.
00:41:08: Aber indem ich hier ganz klar sagen was will ich?
00:41:11: Wo geht der Weg hin?
00:41:13: und das ist für mich egal um was es geht?
00:41:16: also jetzt bei mir speziell von meinem Thema mit betriebswirtschaftlichen Zahlen Mit Betriebschaftlicher Planung und Kontrolling oder auch diese ganze Themen mit Kalkulation.
00:41:25: wie gehe ich dann mit den ganzen Kosten?
00:41:27: Klarheit die brauche ich Egal in was für Lebensbereiche, egal welche Richtung ich schaue.
00:41:34: Ich brauche Klarheit und genauso brauchen auch Mitarbeiter Klarheit Auch wenn sie es
00:41:38: nicht
00:41:39: ganz so verstehen die du das auch gerade gesagt hast weil Sie sich das einfach nicht so vorstellen können.
00:41:43: Ja weil dies auf einmal eine ganz andere Welt die sie nicht kennen.
00:41:46: Klar logisch wie sollen sie sich das vorstellen können Wenn sie noch nie irgendwie Berührungspunkte dazu hatten?
00:41:52: definitiv Aber ist natürlich jetzt für mich jetzt wenn ich mir das jetzt mal so vorstelle Du hast eigentlich so ein drückt es jetzt mal so aus.
00:41:59: So ein Level erreicht, wo du sagen kannst ich habe jetzt hier meine Proguristen, ich hab meinen Einkaufsleit, das funktioniert also die sind jetzt nicht mehr von mir abhängig.
00:42:11: Es ist natürlich dann so die spannende Frage Also wenn ich jetzt mal ganz kurz überleite wann ist mein Unternehmen Übergabe fake?
00:42:17: Da gehört ja sehr vieles dazu also unter anderem ein paar Punkte was du uns gerade angesprochen hast oder was wir uns gerade besprochen haben von was für eine das natürlich wahrscheinlich denn den ein oder anderen wird es jetzt auch interessieren.
00:42:27: Von was zum zeitlichen Horizont spricht man denn da, denn ich meine auf der einen Seite ist es die Fleißarbeit die Strukturen entsprechend anzupassen aber was noch viel größer diese unbekannte X bekomme ich die richtigen Mitarbeiter für die richtige Stelle mit der richtigen Einstellung damit ich ans Ziel komme wie du gerade gesagt hast da braucht's zwei-oder drei Versuche bis man da die richtige Person am richtigen Platz hat.
00:42:53: Was spricht man da vom zeitlichen Horizont oder wie lange hast du gebraucht?
00:42:56: Ich frage jetzt einfach mal so.
00:43:00: Naja, es kommt ja erstmal dieser Schritt, das muss man zu sagen... Bei mir war's dann so irgendwann als ich habe gemerkt, dass hier geht nichts mehr und dann bin ich halt eben hingegangen und hab mich mit den Themen intensiv auseinandergesetzt Und habe aber auch da noch eine Mentorin gehabt, muss ich ganz klar dazu sagen.
00:43:19: Also jemand der wirklich dann nochmal so ein bisschen mit von außen geschaut hat und auch noch ein bisschen gelenkt hat, korrigiert hat
00:43:25: usw.,
00:43:26: weil das ist einfach total viel wert Ich weiß, wie wir im Handwerk haben da so eine Hürde.
00:43:32: Aber dass du mehr in den Mittelstand gehst, die Hürder wird reduziert sich da ein bisschen.
00:43:38: aber wenn jemand von außen einfach mit drauf schaut hat man nicht nur seine Perspektive sondern hat eben halt ne Globalperspektive und das ist einfach Gold wert.
00:43:47: So lernt man auch am meisten also so entwickeln kann man sich dann auch am Meisten.
00:43:51: Naja, also eine realistische Betrachtung jetzt in meiner Situation wobei es ja keine klassische Nachfolge jetzt gewesen ist sondern im Grunde ist es ja nur ein System zu entwickeln hat glaube ich bei uns auch aufgrund von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die man natürlich auch berücksichtigen muss.
00:44:06: Wir haben damals leider uns genau in der Phase auch zwei größere Prozesse eingefahren und so weiter die dann auch nochmal so bisschen erschwerend dazu kamen und deswegen also bei drei Jahre gebaut, um alles zu stellen und der Effekt hat sich dann so nach fünf sechs Jahren eingestellt.
00:44:26: Aufgrund von verschiedenen Themen die einfach auch mitgenommen wurden zum Zeitpunkt Du hast jetzt immer noch mal Burnout angesprochen, auch dann nochmal kurz zu ergänzen.
00:44:38: Also ich glaube dass viele von uns diese Situation kennen wenn wir so an Weihnachten oder an den Feiertagen rum zur Hause sitzen und uns dann wahrscheinlich am Anfang noch gedacht haben wir mega und dann geht in die Richtung und irgendwann dann wenn dann diese Phase diese Downphase da ist wo dann da sitzt und sagen ey Ich mache jetzt die gute Mine zum bösen Spiel, weil reden kann ich ja jetzt mit keinen.
00:45:02: Mit wem soll ich hier reden?
00:45:03: Die haben auch als Feiertage nicht versaut.
00:45:08: Familie und Kinder usw.
00:45:09: Und dann kommt ja so diese Phase, die man wahrscheinlich auch kennt, dass man gar nicht mehr richtig dabei ist.
00:45:16: Weil man für sich ist und genau das ist übrigens der Punkt in dem Bereich Burnout eine Riesenrolle spielt.
00:45:24: Es sind immer diese Feiertage, die zusätzlich noch mal einen richtigen Ballast damit reinbringen.
00:45:30: Dann kommen wir durch die Frage Ostern?
00:45:34: Statt schaffe, weiß ich nicht.
00:45:35: Sommerferien können schon knapp werden also Urlaub auch schon in Gefahr.
00:45:39: sondern kommst du diese Spirale dann ist man auf einmal so in diesem Schlingern drin so nach dem Motto Geburtstag Geburtstage der Familie und so weiter ob da noch alles so ist wie jetzt ist usw.
00:45:51: Also es ist schon eine Situation die dann so entsteht.
00:45:53: und ja dann ist dieses Thema wenn man sich mal rauszoomt dann jetzt nicht nur auf mein Betrieb bezogen sondern über Nachfolge spricht.
00:46:01: Also genau so muss man Nachfolge dann auch angehen, spätestens wenn man in dieser Situation schon gewesen ist.
00:46:07: Wirklich daran arbeiten, dass diese Struktur und das alles das was man so tun kann erledigt ist.
00:46:14: Man muss ganz klar im Rahmen von der Nachfolger immer die Perspektive wechseln, man muss immer sagen was sieht derjenige der den Betrieb übernehmen möchte?
00:46:23: Und heute Oder meine Übernahme war sehr auf Zahlen, auf Bilanz und so weiter.
00:46:28: Dass da nichts drinsteckte oder wir haben durchleuchtet von vorne bis hinten sind zum Unternehmen hier gefahren.
00:46:34: Da haben wir gesagt, der Hof sieht auch schön aus.
00:46:36: Objekt ist auch in Ordnung.
00:46:38: Ist jetzt nicht irgendwie eine Garage oder so, sondern es war solides.
00:46:42: Und dann waren für uns die Indikatoren, wo wir gesagt haben okay alles klar aber was dann in dem Unternehmen drin steckt?
00:46:49: Fäule Eier.
00:46:51: Also bei uns waren zum Beispiel ein Team von drei oder vier Leuten, die den Betrieb zusammen übernehmen wollten.
00:46:59: Die in dem Team drin waren.
00:47:01: Hat der Verkäufer uns natürlich nicht gesagt oder gewarnt.
00:47:04: Aber das sind dann die Leute, die nachher Politik machen ist doch klar.
00:47:07: Die wollen ja den Betrieb verändern.
00:47:09: Boah da ist ja fast keine Chance!
00:47:11: Ja du hast keine Chance gerade wenn du nur zwölf Leute hast und die Leute dann jeweils auch noch eine Kolonne führen usw.. Das sind so Sachen, du hast keine Chance.
00:47:21: Wenn du in solche Strukturen reinkommst dann guckst, kam ich hier rein damals, dann gucke ich auf den Drucker und dann ist das im Jahr- und Nadeldrucker noch gewesen.
00:47:32: Da habe ich mir gedacht okay, da habe ich geguckt, da war der ein Jahr alt.
00:47:38: Da heißt er war gerade angeschafft worden.
00:47:41: Und im Jahrzehnten haben wir schon Laser gedruckt, da haben wir ja nicht mehr mit Hintergedruckt.
00:47:48: Aber solche Sachen halt einfach.
00:47:50: Dann guckt man sich die Nahunternehmerstruktur an, wo das Geld verdient worden ist was man vorher erahnen konnte aufgrund der Zahlen aber dass jemand auch nicht da plakativ drin steht so nach dem Motto ninety-fünf Prozent meiner Umsätze mache ich mit Nahunternehmern weil meine Leute keinen Bock haben.
00:48:05: So ungefähr ne?
00:48:06: Das steht ja alles dann nicht.
00:48:08: und so kommt man dann auf einmal in so ein Unternehmen rein und findet etwas ganz anderes vor als das was man sich so gedacht hat.
00:48:15: Und genau das ist das, was heute die Leute machen, die den Betrieb übernehmen.
00:48:20: Die schauen ganz genau hin.
00:48:21: Da sind wir jetzt wieder.
00:48:22: Der Betrieb abhängig vom Unternehmer in welchem Grad?
00:48:27: Wie kann man es austauschen?
00:48:28: Wie können wir uns handeln über einen gewissen Zeitraum gegebenenfalls?
00:48:34: Wie wird Leistung generiert?
00:48:36: und so weiter und sofort.
00:48:38: also diese ganzen Punkte.
00:48:40: wie hoch ist der Digitalisierungsgrad?
00:48:42: Haben wir noch, weiß ich nicht... Kreidetafeln oder sind wir schon irgendwo?
00:48:47: Haben wir zumindest schon mal eine Magnetwand.
00:48:49: Oder haben wir auch da nur was Sinn macht natürlich.
00:48:53: Ich brauche jetzt nicht überall Displays hängen zu haben.
00:48:55: Ist natürlich cool, überall Display-Singen zu haben.
00:48:57: aber ich muss ja auch immer überlegen wenn ich mal eben etwas ändern will.
00:49:01: Also ist eine Magnetwand einfacher für eine Personal-Einteilung zum Beispiel, als wenn ich jetzt ein digitales Ding da habe.
00:49:07: Kann man aber... geht auch mittlerweile.
00:49:09: nur muss ja schauen wie das System aufgestellt.
00:49:11: kann jeder mit dem Tool umgehen dann wenn mal kurzfristig geändert werden muss oder bin ich dann in einer anderen Abhängigkeit?
00:49:17: wieder so und das sind die Sachen die natürlich geguckt werden.
00:49:20: wir sind die Zahlen aufgestellt aber auch natürlich Wie sind die Kunden, wie ist das Geschäftsmodell?
00:49:26: Ist da langfristig überhaupt was möglich und was ist nötig um dann eben halt in die Zukunft auch zu bestreiten.
00:49:33: Und da wird hingeschaut und genau das sind die Punkte, die man wirklich angehen muss wenn man sein Unternehmen für die Nachfolge vorbereiten muss.
00:49:40: Jetzt kommt der Clou an der Nummer denn wenn man das Unternehmen vielleicht nur zukunftsfähig machen möchte Kann man sozusagen sagen, dass es dieselbe Medaille ist, ob sie jetzt zukunftsfähig oder nachfolge ist.
00:49:56: Ja das sind nur zwei Seiten der Medaillen am Ende.
00:49:59: Denn Fakt des Seins wenn ich mit dem Unternehmen zukunftspfähig aufbaue mache ich es gleichzeitig auch übergabefähig und da ist eigentlich dann der Königsweg der entsteht weil dann nämlich auch einmal diese Zeit entsteht im Sinne von der Unternehmer ist nicht mehr den Mittelpunkt des Unternehmens sondern immer noch ein wichtiger Teil.
00:50:16: also wenn das Unternehmen ohne ihn ist läuft's gut Wenn er da ist, vielleicht noch besser.
00:50:21: Oder wenn dann irgendwann total ausgereift ist, läuft das Unternehmen genauso gut, ob er da oder eben nicht.
00:50:27: Und das ist eigentlich der Punkt wo es hingehen muss damit die Situation Weihnachten, dass man da sitzt und nicht mehr weiß wie man die Rechnung bezahlen soll oder nicht mehr weiss wie es extra weitergeht oder keine Aufträge gerade hat oder dies oder das oder jenes war einfach einem auch auf dem Magen liegt damit diese Situationen nicht mehr da sind.
00:50:46: Geht es einfach darum, das Thema Zukunftsfähigkeit anzugehen?
00:50:51: Möchte ich gleich darauf eingehen auf das Zukunftsfake nochmal.
00:50:53: Aber darf ich direkt fragen gab's bei dir diese Situation?
00:50:58: also du redest jetzt von Weihnachten und du redes von Ostern also du wirst das alles so auch erlebt haben?
00:51:02: Gab's für dich dann auch mal Momente wo du gesagt hast warum habe ich mir das überhaupt angetan?
00:51:07: Gab´s diese Momente wurde gesagt dass war das ein Fehler das zu machen diesen Schritt zu gehen?
00:51:14: Ja, also natürlich gibt es diesen Moment.
00:51:16: Klar, dann denkt man darüber nach.
00:51:18: Dann ist ja die Frage, war's richtig?
00:51:20: Warum passiert mir das?
00:51:21: und so weiter.
00:51:22: Auf der anderen Seite bin ich aber auch ein Mensch, der schon der Meinung ist, jetzt wird hier nur das zugemutet was er auch tragen kann.
00:51:28: Und genau da deswegen bin ich da auch relativ... Da bin ich mit Emotionsfrei.
00:51:36: Also klar!
00:51:38: Man muss aufpassen wenn man so merkt dass du diese Brocken dann vielleicht ein bisschen wird schwer werden, da muss man schon schauen wie man das eben halt handelt.
00:51:48: Aber das sind ja auch in Anführungsstrichen in der Regel nur kurze Phasen.
00:51:53: Klar wenn man jetzt einen Prozess hat und alleine deswegen schon erhebliche Belastung hat, den Prozess ist nicht eine Woche vorbei.
00:52:02: Wir haben teilweise Sachen gehabt die zehn zwölf Jahre gedauert haben.
00:52:04: also von daher schlägt man schon die ganze Zeit mit sich rum.
00:52:07: Da muss man einfach Wege finden wie man sich dann entsprechend rausmanifriert Und da gehört halt ein gutes Netzwerk auch dazu.
00:52:13: Da gehört vielleicht auch jemand, mit dem man darüber reden kann, da gehört jemand dazu der einem auch Tipps geben kann... ...da gehört vielleicht eine Verbindung oder eine Community zu wo man sich dann entsprechend auf Augenhöhe unterhalten kann.
00:52:29: und für mich war damals der größte Effekt in allen Belangen die bei mir am Tisch lagen, einfach mit anderen darüber zu sprechen und zu merken ich bin nicht alleine so doof Die anderen haben genau dieselbe Scheiße wie ich auch Wenig mehr.
00:52:42: gerade schöne liegt nicht an mir, sondern da liegt einfach gerade an den Umständen in der Gesellschaft.
00:52:47: Am Ende ist klar ich muss dann trotzdem eine Entscheidung treffen und sagen Ich muss mich verändern.
00:52:52: das würde dabei machen dass wir wollen nur krasser Ich muss die Entscheidungen treffen.
00:52:58: Aber das Schöne ist erstmal wenn alle keine Entscheidungen treffen Und alle erst muss auf dem Status verharren so nach dem Motto mega zu schlecht und keiner weiß Ist super weil dann hört man immer die Geschichten die Krasser sind muss man dann trotzdem in die Situation kommen, dass man eine Entscheidung trifft und sagt ich gehe jetzt den Weg weiter.
00:53:17: Ja das definitiv sehr schöne Aussagen dabei.
00:53:22: auch das was möchte ich ganz kurz aufgreifen.
00:53:26: du bist ja jetzt sozusagen nicht mehr ganz im operativen Geschäft von der Overdach.
00:53:33: das heißt das läuft und ich möchte so ne Brücke schlagen.
00:53:40: Ne Brücke Schlagen?
00:53:40: Ich meine was machst Du jetzt noch?
00:53:42: Du hattest das vorhin so gesagt, du hast damals zu damaliger Zeit wo dir in Prinzip irgendwann mal hast du gemerkt jetzt tut es irgendwann mal so weh.
00:53:51: Jetzt muss ich etwas verändern.
00:53:52: Das braucht immer ein gewisser Schmerzpunkt.
00:53:54: Man muss irgendwo leiden.
00:53:55: Beim einen liegt der höher beim anderen etwas tiefer dieser Punkt und er sagt das und alleine schaffe ich das nicht?
00:54:02: Ich brauche jetzt jemand ja du hast das von einer Mentorin gesprochen wo dir einfach eine andere Sichtweise gegeben hat oder einfach, ich sage jetzt mal ihre Perspektive die jetzt gezeigt hat.
00:54:17: Eine dieselbe Situation nur aus einer anderen Perspektiven wo für dich dann praktisch mehr Klarheit einfach dann gekommen ist und du hast ja jetzt praktisch auch sozusagen Die Seiten gewechselt hat sich doof an.
00:54:29: Nein!
00:54:30: Du bist jetzt auch sozusagen beratend tätig sozusagen, ja du machst jetzt nichts mit dem operativen Geschäft und nicht dass dir langweilig wird.
00:54:38: Ja, du hast so andere Gedanken, andere wie ich finde super Ideen, spannende Ideen und ganz ganz tolle Projekte die ich selber schon auch miterlebt habe.
00:54:50: Und das sieht man ja auch jetzt gerade auf deinem Hoodie.
00:54:54: Deshalb praktisch für dieses Thema Failsnight.
00:54:56: aber Du machst ja auch Thema Beratung.
00:54:58: vielleicht magst Du mal ganz kurz noch da was dazu sagen weil das ist ja nicht von irgendwo her entstanden.
00:55:04: Das ist ein Prinzip aus dem raus, was du erlebt hast und wie du mit der Situation umgegangen bist, hat dich etwas gelehrt.
00:55:15: Du warst im Prinzip guter Schüler, du bist aus der Situation heraus gekommen, du hast es geschafft dich dann so zu positionieren und es sich so aufzustellen anhand der Systeme mit dem, dass du tollen Mitarbeiters an deiner Seite hast, den du auch vertrauen kannst.
00:55:36: Kommt er nicht von irgendwo her?
00:55:37: Und da bist du jetzt im Prinzip ja auch dann anderweitig tätig, das ist dir nicht ganz so langweilig wird.
00:55:43: Vielleicht magst du mal ganz kurz da halt, was dazu zu erzählen.
00:55:47: Also erst einmal ganz kurz das Thema mit deiner Beratung, dass es auch gesagt... Du bist auch Autor, ja?
00:55:52: Du bist Speaker.
00:55:53: Das heißt, ich soll mich ausdrücken.
00:55:57: Ich weiß wissen ist es, was du hast und was es wert ist gewusst zu werden.
00:56:04: Es ist gut am Ende sind's zwanzig Jahre Erfahrungen im Unternehmertum.
00:56:08: Also das ist eigentlich das, worum es bei mir geht.
00:56:11: also ich habe schon gesagt alle Höhen- und Tiefen erlebt Und genau darum geht es mir halt einfach, das nochmal in eine Struktur zu bringen und eben dem Menschen nahe zu bringen.
00:56:24: Aber klar, der Fokus liegt ganz klar im Moment im Bereich der Unternehmensnachfolge und der Übergabe oder auch die Übernahme oder aber auch der Situation – da habe ich gerade relativ viel zu tun – ich habe mein Unternehmen übernommen und jetzt auf Deutsch gesagt die Kaka-Mdampfen.
00:56:41: ... weil halt die Unternehmen nicht vorbereitet waren, ... ... weil ähnliche Situationen wie ich sie gerade geschildert habe einfach auch dann entstanden wird.
00:56:48: Also
00:56:48: jetzt aktuell ein schwungentlicher Unterbrecher?
00:56:50: Ja genau!
00:56:50: Und jetzt aktuell auch einen Dachdeckerbetrieb
00:56:53: oder...?
00:56:53: Nee sind unterschiedliche Branchen also so mal... Klar, Handwerk natürlich auch.
00:57:00: Aber es sind alle Artenvermittelstand, KMUs... Also alles ist dabei und muss ja mal eins sehen.
00:57:06: Es sind hier hundertfünfzehn Betriebe die am Tag quasi übergeben werden.
00:57:10: Und da ist halt einfach eine ganz große Menge.
00:57:12: und naja man kann davon ausgehen dass so ein bis zehn Prozent dieser Unternehmen einfach nicht gut vorbereitet sind also mehr aber bei einem bis zehn prozent wird's nachher extremen Auswirkungen.
00:57:24: Das heißt weiß ich nicht, also zwei Betriebe bis zu fünfzehn sind am Tag übergeben die eigentlich gar nicht übergabefähig sind wo es jetzt zu großen Komplikationen kommt und wo dann eben in der kurzen Zeit dann unter Umstände auch wieder eine Übergabe oder halt eine Pleite ansteht.
00:57:47: Das sind genau die Sachen wo ich mich gerade auch darauf konzentriere da in die Hilfestellung zu gehen weil die Leute haben es einfach nicht verdient.
00:57:59: Klar, sie haben in dem Moment der Übernahme halt einfach Sachen nicht gesehen.
00:58:02: aber ich habe ja auch gesehen wie's bei mir gewesen ist.
00:58:05: also wir sind ja auch mit guten Voraussetzungen rangegangen und haben gewisse Rahmenbedingungen da auch geschaffen auf der einen Seite auf der anderen Seite sind Sie uns natürlich auch vorgegeben worden klar Käufer-Verkäufer.
00:58:19: Es sind dann immer Punkte, wo man nochmal genauer hinschauen muss und deswegen gibt es verschiedene Mandanten im Moment auch in den verschiedenen Themen.
00:58:28: Auch Übergabe bereite ich jetzt gerade mit vor
00:58:30: usw.,
00:58:30: aber der Fokus die sich bei einem Unternehmen die richtig Probleme haben, weil sie gerade so in den letzten ein zwei Jahren halt einfach merken wie die Auswirkungen von der schlechten Vorbereitung sind.
00:58:42: Das sind die verschiedensten Themen dabei, ob das Team ist was in Ordnerform boykutiert, sondern einfach mal weil ich die Veränderung nicht mitmachen möchte.
00:58:50: Das ist ein typischer Nachfolge-Schmerz der halt häufig da ist, ne?
00:58:54: Weil so nach dem Motto haben wir immer schon so gemacht den Satz habe ich ja eben auch schonmal gesagt er ist halt einfach in vielen Unternehmen so manifestiert und genau das gilt es dann eben mit Geschick aufzubrechen.
00:59:07: also wie ihr seid, da liegt im Moment tatsächlich auch mein Fokus und ich will's jetzt gar nicht laut sagen aber Ja, Spaß ist nicht der richtige Begriff.
00:59:17: Ich hab jetzt gerade überlegt, wie gesagt... Aber es ist für mich im Moment eine sehr sinnvolle, sinnvolles Arbeiten da an der Stelle.
00:59:25: Alle anderen Themen natürlich auch.
00:59:27: aber da wo's brennend ist schon ja der Bedarf halt einfach am höchsten und dann muss man einfach sagen, da habe ich viel zu tun und naja da gehen auch meine Angebote grade extrem auch hin weil ich einfach sehe dass das die hilfloseste Gruppe im Grunde ist und ich möchte einfach, dass wir da trotzdem ein Wandel hinkriegen.
00:59:51: Dass wir eine Sicherung hinkregen, dass eben nicht jetzt Weihnachten steht oder die Feiertage stehen ja jetzt vor der Türe, wenn wir nicht an Weihnachten sitzen müssen und darüber nachdenken müssen, schaffe ich den nächsten Monat oder zwei noch.
01:00:02: Und genau diese Situation möchte ich verhindern.
01:00:05: Es ist natürlich schwierig, auch wenn es kurzfristig wäre
01:00:09: usw.,
01:00:10: trotzdem es darf sich verbessern.
01:00:12: Und darum geht's und trotzdem begleite ich natürlich auch gerne jede Art von Übernahme mit, das macht auch immer sehr viel Spaß, auch in den Gesprächen dann mit potenziellen Nachfolgen.
01:00:23: also ist schon immer sehr spannend.
01:00:24: Das ist ja abwechslungsreich.
01:00:25: Es sind viele verschiedene Charakteren auf der übergebenen Seite, auf der übernemenden Seite.
01:00:31: Dann kommen die Berater noch dazu von allen Seiten und wenn man nicht die Kirche im Dorf lässt wirds auch schon mal hart.
01:00:37: aber Es macht sehr viel Spaß.
01:00:40: Aber für mich steht es alles immer am Ende unter dem Thema Unternehmertum, dass das was ich in den letzten zwanzig Jahren einfach an der Praxis gelernt habe und genau da kommen dann auch die Ideen raus zu Büchern zum Podcast, zum Thema Fellsnight
01:00:58: usw.,
01:00:58: also da kommt auch alles her.
01:01:00: weil ich genau sehe was halt gerade Rossenloses ist.
01:01:04: Fehlzeit komme ich gleich dazu.
01:01:06: Ich habe
01:01:06: das irgendwo gesehen, du hast auch ein Buch geschrieben also geht es auch um das Thema Unternehmer tun oder was beinhaltet das?
01:01:13: Was kann da der Zuhörer zu sehr erwarten?
01:01:16: Also das erste Buch jetzt, ich sage bewusst erstes weil mein zweites ist gerade in Arbeit.
01:01:20: Es ist fertig gestellt erstmal in der Rohversion und ist jetzt gerade beim Verlag zum Bearbeiten.
01:01:28: Das erste Buch heißt Handwerksdenk und Influencer gemeinsam gegen die Fachkräftemangel.
01:01:36: Da geht es für mich darum ums Thema Image des Handwerkes, es geht aber auch um das Thema Sichtbarkeit, Social Media Einsatz von Influencern usw.
01:01:47: Also wie können wir das Handwerk einmal global gesehen attraktiver gestalten?
01:01:52: Und auf der anderen Seite natürlich Was können wir als Betrieb tun, damit wir als Arbeitgeberinnen auch interessant sind?
01:02:00: Für potenzielle Bewerber.
01:02:03: Und wie mache ich es vor allen Dingen?
01:02:05: Wie schaffe ich das denn, dass sich überhaupt Leute bewerben und... Wir haben mittlerweile hier bei uns ein Zustrom zwischen einen bis vier Bewerbungen am Tag.
01:02:13: Und genauso darf sein!
01:02:17: Da müssen wir uns natürlich ein bisschen für bewegen und so ein bisschen was für tun.
01:02:21: aber ist es machbar?
01:02:22: Und das ist, ob es jetzt in unserer größten Ordnung oder eben an der anderen Größenordnung ist von Betrieb her.
01:02:28: Es ist umsetzbar!
01:02:29: Also darf ich das nochmal ganz kurz wiederholen?
01:02:31: Gerade auch für die Teilnehmer eins bis vier Bewerbungen pro Tag und welche Qualität haben sie?
01:02:41: Das ist schon unterschiedlich.
01:02:43: also gerade wenn man mit Meta und Google natürlich arbeitet wo wir dann vor allen Dingen Anzeigen positionieren Dann ist natürlich so, dass wir geografisch natürlich sehr eingeschränkt vorgehen.
01:02:55: Weil eben halt unseren Standort hier haben plus X Kilometer und natürlich wer dann in dem Radius schon mal drin ist und vielleicht auch zu unserem Gewerke hört, dann wird der natürlich auch egal woher er kommt dann entsprechend berücksicht.
01:03:07: Manchmal kommen auch Bewerbungen aus dem Ausland... Da ist Meta offensichtlich an manchen Stellen auch sehr freizügig, weil sie sagt hey komm wir wollen Geld verdienen im Grunde egal jetzt ob der aus dem Radius kommt oder nicht muss schon ein bisschen selektieren.
01:03:22: Ich sag mal die Qualität da ist also in der Woche.
01:03:27: wenn man es auf die Woche mal bezieht sind ja immer so drei vier fünf hochwertige Bewerbungen dabei und der Rest sind dann so mittel- oder schwächer.
01:03:37: Aber immerhin, das hört sich sehr gut an.
01:03:40: Ja die Korte geht aber auch gerade nach oben muss man vielleicht aussagen.
01:03:42: also man merkt jetzt gerade so ein bisschen diese Verschiebung in unserer Arbeitgeber-Arbeitnehmerlage Wirtschaftslage und Gesamtstruktur.
01:03:53: Es werden offensichtlich auch aktuell Leute frei, die ja vielleicht auch im Vorarbeiter ebenen unterwegs sind.
01:04:02: Das höre ich auch mehrfach unabhängig des Bundeslandes Absolut.
01:04:09: Sehr schön!
01:04:10: Jetzt bleibt mir noch eins, ja?
01:04:11: Ist natürlich wichtig.
01:04:13: das was auf deinem Hoodie steht, Fails Night Das ist also ein Format was ich kennengelernt habe Was vielleicht magst du es gleich mal ganz kurz erklären aber was ich nur eine Sache dazu an der Stelle von meiner Seite aus Ich war jetzt drei viermal war ich jetzt mit dabei immer vor Ort.
01:04:30: Also gibt da auch die andere Möglichkeit.
01:04:32: und was mir so gut gefallen hat das war so dieser...ich drückte es jetzt mal so aus.
01:04:36: ich hoffe dass kommt nicht falsch rüber was dafür Geist lebt.
01:04:40: Das ist so das, was ich verspürt habe die Stimmung Die Menschen, die da arbeiten also das ganze praktisch aufbauen und wieder abbauen.
01:04:51: in diesem Unternehmen wirst du wahrscheinlich auch gleich noch etwas dazu sagen.
01:04:55: Egal es ist einfach eine super tolle Stimmung ein richtig gelungener Toller Rahmen In dieser Form was ich so noch nie gesehen habe noch nie erlebt habe und deswegen werde ich immer gerne dabei sein.
01:05:08: Auch das nächste Mal werden wir auch gleich noch ankündigen im November, wo ich dann doch selber etwas mal zum Besten gebe.
01:05:16: Aber vielleicht merkst du einfach mal ganz kurz etwas dazu sagen?
01:05:19: Wie kam eigentlich so diese Idee?
01:05:20: und was ist das Ganze, was ist es vom Format?
01:05:22: Wie kann sich da zuhörige Zuschauer sich das vorstellen?
01:05:25: Ja, ich fang ganz vorne an!
01:05:26: Ein Stand ist dieses Format im Grunde weil der Uli Keinzinger, das ist der Chef am Enkelwerk, wo jetzt heute die Veranstaltung stattfindet... Bei mir damals ein Podcast gewesen ist, bei Handwerk spricht und da waren wir noch in Berlin.
01:05:39: Er hatte das verbunden mit einem Geschäftstermin.
01:05:43: Ich erinnere mich daran, weil es so elend heiß war an dem Tag.
01:05:48: Ich war jetzt schon den ganzen Tag im Dreh, deswegen war ich schon akklimatisiert.
01:05:51: Hattest du schon meine drei T-Shirts durch?
01:05:54: Und Uli saß dann da und war komplett aufgelöst.
01:05:59: Gerade stundenlang mit der Klimaanlage gefahren.
01:06:01: Ich hätte sie ja auch rausmachen können, eine halbe Stunde vor Berlin und so weiter.
01:06:04: Da habe ich mich gerade für mich selber und dann irgendwie beim Rausgehen gesagt ... Du weißt ja ne?
01:06:10: Das gab dir die ganze Technik da.
01:06:13: wir haben alle Möglichkeiten von Corona weil da ist ja ganz viel dann eben halt dann auch über mit dem Equipment gemacht worden.
01:06:20: Es hat sich grad ein bisschen ruhiger wenn du einen Format hast oder was machen das sagt Bescheid.
01:06:29: gute Vorlage akzeptiere ich und habe mich ein bisschen so zwei drei Wochen mal überlegt.
01:06:34: Und hab dann für mich eigentlich entschieden, dass das Thema Fehlerkultur in dem Unternehmen einfach ein Gamechanger ist.
01:06:41: Genau da habe ich dann gesagt hey Leute was halt ihr von der Fuckup-Night?
01:06:47: Klar Fokus erstmal Handwerk!
01:06:49: Man kommt auch andere Unternehmen dazu.
01:06:51: ganz klar weil die Leute müssen sich ja erst einmal alle Trauen überhaupt zu kommen.
01:06:56: aber Lass uns doch mal nachdenken.
01:06:58: Habt ihr den Kontakt zu Uli aufgenommen?
01:06:59: Ich sag, pass auf in diese Richtung.
01:07:02: Ah, sagt er tut's gut an!
01:07:03: Das ist Zusammensatz.
01:07:04: Ja und dann haben wir im Team zusammengesessen bei mir dann die Sabrina dabei beim Uli dann damals der Nico dabei, Nico ist heute der Regisseur quasi, der hinter den Kulissen da alles dann managed Und für die komplette Technik verantwortlich ist, den Schnitt macht wir streamen ja live.
01:07:24: Wir sind sowohl im Studio Live als auch im Stream Live.
01:07:27: Dementsprechend braucht man halt ein hohes Maß an Equipment aber auch natürlich an Fähigkeit und da sind wir sehr glücklich dass wir das so zusammenbringen.
01:07:42: Ja, und machen das jetzt... Jetzt kommt die achte Folge oder neunte Folge sogar schon.
01:07:46: Ich weiß es gerade nicht bin ich gar nicht so vorbereitet.
01:07:49: wir machen einmal im Quartal eine Failsnight.
01:07:54: Wir stehen kurz davor vor einer bedeutenden Messe in Januar dabei zu sein, die in München stattfindet.
01:08:07: ein mündliches Agreement schon getroffen.
01:08:10: Wie das nun mal so ist, jetzt muss man sich noch ums Vertragwerks kümmern aber wir sind da auf der Zielgeraden.
01:08:16: in zwei Wochen bin ich auch in München genau nochmal zu dem Thema und dann denke ich ja geht es dann können wir das offiziell auch verkünden bei der nächsten Fails Night die am achtzenten November ist auch wieder in Düsseldorf.
01:08:30: also wer gerne dabei sein möchte kommt dazu, achtzehnte November.
01:08:34: Es hat herzlich eingeladen, sowohl vor Ort aber dann auch wie immer dann auch im Stream.
01:08:38: Je nachdem wo man gerade in Deutschland sitzt und ja das Format wächst.
01:08:43: Das Format entwickelt sich.
01:08:45: Wir sind bei den Handwerkskammern mittlerweile dabei wir sind jetzt in München bei der Messe so wie es aussieht.
01:08:53: dabei gibt im Moment noch viele Anfragen von anderen Veranstaltern.
01:08:58: Es gibt einen Privileg dass hat das Enkewerk und zwar dass wir streamen.
01:09:04: Da gehört ein Team dazu und da muss ich einfach sagen, wir sind ja mittlerweile zusammengewachsen.
01:09:11: Also das möchte ich auch so beibehalten.
01:09:15: Und trotzdem ist natürlich die Felszeit auch ein tolles Rahmenprogramm um entweder etwas an Zeit zu bebrücken auf der einen Seite aber auch eben halt die Leute zu fesseln.
01:09:28: So wie du es gerade gesagt hast, es ist ein Gesamtkonstrukt.
01:09:32: Jeder erkennt sich in gewissen Situationen, Lagen und Aussagen einfach wieder.
01:09:39: Jeder kennt sein Unternehmen wieder, jeder erkennt die Herausforderungen.
01:09:43: Und das Schönste ist wenn die Menschen sowohl die die zuschauen als aber auch die die selber vortragen.
01:09:50: Danach rausgehen aus der Veranstaltung und sagen hey ein Thema Fehlerkultur da kann ich noch mehr machen.
01:09:56: Gerade die die gesprochen haben können sich dann nämlich hinsetzen Hey, ich war jetzt da.
01:10:01: Hab darüber gesprochen und jetzt kann ich das in meinen Unternehmen noch einbinden wenn ich es noch nicht in der Art eingebunden
01:10:06: habe.".
01:10:07: Und da ist eigentlich der schönste Effekt, der da ist so dieses Thema miteinander und voneinander lernen steckt da so ein bisschen auch drin.
01:10:15: Dann geht's mir auch darum dass wir wirklich daraus gehen... Das ist ja im Grunde muss man sich so vorstellen Es ist ein Mega-Coaching für jeden der einfach nur hinschaut.
01:10:28: Tut aber auch weh!
01:10:29: wie nach dem, wo man gerade steht und sitzt.
01:10:31: Das kann auch wehtun absolut ganz klar.
01:10:34: ja.
01:10:34: auch es ist den Spiegel manchmal vor die Nase gehalten zu bekommen.
01:10:39: das ist nicht immer schön dass nicht immer angenehm wird das definitiv so aber
01:10:43: es gehört zum leben dazu und zur Entwicklung.
01:10:45: definitiv auch.
01:10:46: und am ende man hat hier immer noch des Veto-Rechten sozusagen.
01:10:50: ich entscheide mich aber jetzt nicht dafür weil von daher... das
01:10:53: stimmt das ist richtig!
01:10:55: Aber sowas ich mitbekomme ab.
01:10:56: also ich sage mal der Rahmen vor Ort den ich immer mit bekomme Und wenn man sich das dann vorstellt, was dann praktisch noch im Nachgang so funktioniert.
01:11:04: Also sprich dann auch danach noch geschaut wird ja also was da gestreamt wird.
01:11:08: Was war mal die Zahl tausend oder was ich immer gehört habe?
01:11:11: Es ist schon sehr viele mittlerweile verfolgen.
01:11:14: Also live an dem Abend selber sagen wir mal sind wir so um die hundert und hundertfünfzig Leute die eben dabei sind Aber wir haben danach eine Oberklickzahl.
01:11:25: Die Videos sind weiterhin online bei YouTube, bei mir auf dem Kanal, wenn man beim Handwerk spricht und den Button live zu finden.
01:11:31: Also die Zahlen steigen.
01:11:33: also der letzte Folge ist noch nicht so hoch gegangen aber davor war mal über fünf tausend Views.
01:11:41: Auch da muss man einfach sagen ja die Leute schauen da schon hinten das ist auf jeden Fall ein Fokus.
01:11:48: Es zeigt alles, dass wir auch, ich sage jetzt mal einfach Menschen sind und das Fehler passieren.
01:11:54: Und ich glaube wenn ich hinschaue dann kann ich auch... also nur da kann ich etwas dann auch verändern und dann verändert sich etwas insgesamt auch, wenn ich entsprechend damit umgehe.
01:12:05: Ich möchte eigentlich gar nicht so das Schlusswort dir wegnehmen, das möchte er ja ganz gerne dich übergeben.
01:12:10: Mir hat es auf jeden Fall riesen Spaß gemacht!
01:12:12: Wir haben wirklich tolle Inhalte wo ich jetzt so vorher gar nicht geplant habe.
01:12:18: Ich denke, für alle Unternehmen und das was du auch schon gesagt hast, das möchte ich noch ganz kurz wiederholen.
01:12:23: Das möchte ich nur ganz kurz, weil es... Das lieb mir so haften!
01:12:26: So dieses Thema.
01:12:27: Wann soll ich mich mit diesem Thema beschäftigen der Übergabefähigkeit?
01:12:33: Eigentlich im Prinzip nicht erst wenn ich fünfundfünfzig bin Und die Bank mir sagt Du wirst langsam alt oder kriegst keinen Kredit mehr Sondern ich kann eigentlich gar nicht früh genug damit anfangen Mit mich als Unternehmer entbehrlich zu machen.
01:12:47: Denn wenn ich jetzt das mal einfach reflektiere auf dich und dein Leben, wie du das alles so praktisch gehandelt hast.
01:12:54: Wie du es alles so hinbekommen hast dass du praktisch mit dieser Distanz also wenn man sozusagen aus diesem Wald rauskommt ja wo man praktisch nicht mehr weiß wo geht's lang?
01:13:05: Wo ist rechts links?
01:13:07: Wenn man da mal raus kommt aus diese ganzen Perspektive was dann praktisch für neue Möglichkeiten sind wo auf einmal Raum dafür ist für neue Gedanken, für neue Möglichkeiten.
01:13:16: Für solche Formate wird es auch dann.
01:13:17: das Fehlstneid finde ich ganz großartig.
01:13:20: deswegen auch an dieser Stelle und alle diesen Appell nochmal einfach ja man kann eigentlich gar nicht früh genug damit anfangen sich mit diesem Thema zu beschäftigen ja sich jetzt nicht übergabe Fake sondern wie du es vorhin gesagt hast Zukunftsfake entsprechend dann zu machen.
01:13:35: Ich will dir jetzt gar nicht reingreifen los an der Stelle weil Du hast vollkommen recht.
01:13:40: Ich glaube sogar, dass die Aufgabenstellung eines Inhabers und Inhaberinnen in der Geschäftsführerin usw.
01:13:46: ist das Unternehmen ab dem ersten Tag wo ich diese Aufgabe übernehme auf den Nachfolge vorzubereiten.
01:13:54: Und wenn ich mit dieser Aufgabenstellung an dieses ganze Thema rangehe habe ich einen ganz anderen Fokus.
01:14:00: Dann geht mein Fokus nämlich nicht – ich muss jetzt heute so viel Geld verdienen!
01:14:03: Ich muss nicht dies, ich muss nicht das.
01:14:05: Nein, ich muß auf die Zukunft und die Nachfolger vorbereiten.
01:14:09: Wenn ich diese Aufgabe angehe, habe ich in drei bis fünf Jahren Unternehmen so aufgestellt.
01:14:15: Dass es mir dann viel besser damit geht wie es gerade läuft und das ist absoluter Strebenswert.
01:14:21: Aber ich hab noch einen Punkt den ich gerne noch einbringen möchte.
01:14:26: Sehr gerne als Schlusssatz?
01:14:27: Ja, ob's ein
01:14:28: Satz wird, gucken wir jetzt.
01:14:30: Ich will einfach nur etwas in den Raum stellen und gucken mal wie die reagiert.
01:14:35: Und zwar tatsächlich ist es so dass ...durch diese ganzen Sachen, die ich so mache... ...im Moment oder es über Jahre eine Vision entstanden.
01:14:47: Und die Visionen entstand oder festigt sich halt im Moment immer weiter.
01:14:55: und zwar gibt's ein neues Projekt in meinem Leben, weil das ja manchmal langweilig wieder so was ist.
01:15:02: Ein Gegenteil ist nicht langweillig überhaupt nicht!
01:15:04: Ist auch nichts zu tun hätte aber Es ist eine Sache, die sich bei mir in so einem Leben nicht reindrängt.
01:15:10: Aber die immer stärker wird halt einfach.
01:15:13: Und zwar haben wir – und das betrifft tatsächlich meine ganze Familie – muss dazu wissen Wir fahren immer mit meiner Tochter's Elf.
01:15:20: Wir fahren seit Jahren auf dem Bauernhof und machen da Urlaub aus dieser Idee dieses Lebens was da stattfindet ist eine Idee entstanden, zwar einer gemeinnützigen Einrichtung einem Ort wo Familien mit Kindern mit Behinderungen Urlaub machen können.
01:15:45: Dazu gehört auch noch Tourismus, Gastronomie.
01:15:49: Dazu gehört aber auch Landwirtschaft natürlich.
01:15:51: Dazu gehörte Reiten, Pferdotherapie und das Ganze.
01:15:54: Da gehörts Streichelzoo und Krozu.
01:15:57: Und die Unterkünfte dann für die Menschen.
01:15:59: Aber irgendwo in einem gewissen Rahmen sammeln wir eine Art Seminarbereich wo genau diese Themen, die man so immer hat, bearbeitet werden können nicht nur von mir sondern auch von anderen natürlich.
01:16:11: Und genau da würde ich gerne, wenn du das zulässt am Ende nochmal kurz ein bisschen Werbung für machen, dass man sich damit mal aus dem Land ersetzt.
01:16:19: Denn wir haben da eine Homepage gebaut bzw der Förderverein, der gegründet worden ist hat eine Home page gebaut.
01:16:27: unter fv-lebenshof.de findet man das.
01:16:33: Das ist das Projekt, wo wir jetzt gerade mit rausgehen.
01:16:38: Weil wir haben gestern tatsächlich den Bescheid bekommen der Gemeinnützigkeit und können jetzt eben halt dieses Projekt auch nach außen bringen.
01:16:45: Und genau das wollte ich einfach zum Anschluss nochmal kurz einbringen.
01:16:49: Das wusstest du noch gar nicht?
01:16:51: Es ist auch ein Projekt, in dem ich bisher in Öffentlichkeit nur einmal drüber gesprochen habe.
01:16:58: Aber jetzt geht es für uns los und für uns heißt tatsächlich den Vorstand vom Förderverein.
01:17:05: Ich bin selber nur Ideengeber bei dem Projekt, der Vorstand aber ich natürlich auch oder meine Familie stehen da ja komplett hinter und engagieren uns da entsprechend in dieses Fähre dann noch reinkommen.
01:17:23: Find' ich großartig!
01:17:24: Und darfst du natürlich sehr verständlich gerne Werbung machen?
01:17:28: sehr, sehr offen weil ich auch also auch mal aus meiner Vergangenheit mit Behinderten zu tun gehabt.
01:17:35: Also gerade in meiner... Damals als ich noch jung war ja gab es dann doch den Wehrdienst und auch denn der Nassatzdienst Und ich habe mich dann für das zweite entschieden sprich war da mein Roten Kreuz und hab' dann auch eine Zeit lang so praktisch Transport gemacht geradefür behinderte und habe sich dann auch mit diesen ganzen Themen auseinandergesetzt.
01:17:51: damals was man so im normal leben wird man gar nicht damit konfrontiert und weiß gar nicht, wie man damit umgehen soll.
01:17:58: Das war so mein Erlebnis!
01:18:03: Ich habe da tolle Situationen erlebt.
01:18:05: ja ich möchte das gar nicht in die Tiefe gehen sonst schweifen wir noch extrem ab aber finde ich großartig.
01:18:11: also das was du machst an der Stelle sage ich jetzt einfach mal ein persönliches dickes fettes Kompliment.
01:18:16: Ist nur Vision im Moment ist es noch nicht da aber...
01:18:18: Aber es sieht ganz gut aus.
01:18:19: Ja, aber das was Du machst find' ich groß-artig und wünschte auf jeden Fall sehr viel Erfolg dabei auch weil du es gerade so erwähnt hast, also deswegen ist mir auch ein Anliegen.
01:18:29: Möchte ich ganz gerne dass wir auch solche Dinge gerne.
01:18:33: als in den Show-Notes möchte ich das ganz gerne mit erwähnen, dass praktisch wenn jetzt jemand sagt okay das ist jetzt echt interessant, möchte gerne mehr darüber erfahren sowohl für ich sage jetzt mal was du jetzt machst diesen eingetragenen Verein für die Behinderten gebe ich das gar nicht damit rein und natürlich dann auch für Failsnites.
01:18:56: Die Chance haben alle Zuhörer, dass sie auch dann sich entsprechend einwählen können.
01:19:00: Definitiv!
01:19:02: Dass da jeder auch mal so hinter diese Kultisten schaut.
01:19:06: Einfach einmal das selber sieht von wo wir jetzt gerade... drückt jetzt mal aus Schwärmen, dass man sich das mit eigenen Augen ansehen kann.
01:19:15: Ich sage auf jeden Fall vielen Dank für diesen Podcast, dass wir den hier in deinen Räumlichkeiten machen durften.
01:19:22: Gibt es noch irgendwas, was du so als Schlussblédurier noch mit den Zuschauern und Zuhörern mit auf den Weg geben möchtest?
01:19:32: Ach ja.
01:19:33: Es ist sehr viel muss man ganz einfach sagen.
01:19:35: aber ich glaube die Entscheidung eine Entscheidung zu treffen wie das Leben sein soll, wie der Weg sein soll und naja... Was man vielleicht verändern möchte und ich glaube das ist das Wichtigste.
01:19:49: Die Entscheidung ist der ausschlaggebende Punkt weil ... zu sagen man möchte, man will und man hätte.
01:19:56: Und wie auch immer ist es nicht schön für den Leben gerade wenn man so am Ende des Lebens vielleicht darüber nachdenkt... ...hätte ich mal usw.
01:20:06: Ich glaube das ist wichtig Entscheidungen zu treffen.
01:20:09: Das darf sich jeder einfach vor Augen führen.
01:20:12: Wenn die Entscheidung nachher ja oder nein dann ist gut.
01:20:15: aber man hat sich mit dem Thema aus Sander gesetzt und eine klare Entscheidung getroffen mit einer Begründung und dann darf das Thema auf dem Tisch.
01:20:23: Doch, finde ich gut.
01:20:25: Und auch vielen Dank für dieses Schlussbild.
01:20:28: Ich kann nämlich dem dann nur anschließen.
01:20:31: Manchmal ist es wichtig eine Entscheidung zu treffen – auch wenn's nicht immer die richtige ist?
01:20:36: Es sind nicht immer Die Richtigen!
01:20:39: Aber daraus folgen dann neue Gedanken und neue Erkenntnisse.
01:20:43: Und meistens, wenn man dran bleibt, auch was Schönes.
01:20:46: Richtig?
01:20:48: Ja selbst wenn es am Anfang kompliziert erscheint und noch wehtut, man hat das ja selber in der Hand.
01:20:54: Und genau deswegen darf am Ende dann auch wieder was Positives entstehen.
01:20:59: Auch da muss man es zulassen, ich weiß viele haben im Moment damit zu kämpfen dass sie sich selber ein bisschen schlecht reden und so weiter und ins negative nur reden.
01:21:09: also wir dürfen die Sachen auch aus der anderen Perspektive schauen.
01:21:13: Wir haben ja gerade einen Bundestrainer der das perfekt gerade macht.
01:21:16: er sagt nicht was funktioniert alles nicht sondern er sagt was haben wir denn?
01:21:19: Dann nützt mal die einfach und dann ist gut, so darf man es machen.
01:21:23: Genau dieses Mindset das nehmen wir mit.
01:21:25: ich sage vielen Dank fürs Mitteil haben sowohl als Zuhörer als auch Zuschauer.
01:21:32: Ich wünsche allzeit gute Geschäfte!
01:21:34: Mit Fege Winn.
01:21:35: bis dahin dein Dirk.
01:21:37: Wenn du mehr über die Zusammenarbeit mit Dirk Shado erfahren willst, dann buche dir jetzt einen Kennenlerntermin unter shadow-consulting.de.
01:21:45: slash Termin minus Buchen.
01:21:47: Vergiss nicht!
01:21:48: Dein Gewinn kommt nicht von alleine – Du brauchst einen Mentor der dir deinen Weg zeigt welche Schritte zu deinem Gewinnziel führen und welche deinen Gewinn vernichten.
01:21:57: Dirk Shadow hat in ganz Deutschland Unternehmen dabei unterstützt den Gewinn zu verdoppeln um teilweise zu verdreifachen.
01:22:03: Gewinne über eine Million Euro wurden in Unternehmen mit dreißig Mitarbeitern zur Realität.